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Solarworld muss um seine Zukunft kämpfen

Bonn. Das einstige Vorzeigeunternehmen Solarworld kämpft um seine Zukunft und schockt die Anleger. Die anhaltende Krise in der Solarbranche und der harte Wettbewerb mit China bringen den Bonner Konzern finanziell immer stärker in Bedrängnis. Gläubigern droht nun der Schuldenschnitt. Auch kündigte Solarworld-Chef Frank Asbeck Einschnitte für die Mitarbeiter an

Bonn. Das einstige Vorzeigeunternehmen Solarworld kämpft um seine Zukunft und schockt die Anleger. Die anhaltende Krise in der Solarbranche und der harte Wettbewerb mit China bringen den Bonner Konzern finanziell immer stärker in Bedrängnis. Gläubigern droht nun der Schuldenschnitt. Auch kündigte Solarworld-Chef Frank Asbeck Einschnitte für die Mitarbeiter an. Der Aktienkurs brach gestern um etwa 30 Prozent ein.Solarworld war wegen des branchenweiten Preisverfalls im dritten Quartal 2012 tiefer in die roten Zahlen gerutscht und hatte einen Verlust von rund 69 Millionen Euro erlitten. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen deutlich sinkenden Umsatz sowie einen hohen operativen Verlust. Um gegenzusteuern, hatte Solarworld angekündigt, sein Sparprogramm auszuweiten. Außerdem führe Solarworld Gespräche mit Banken. Mit einer Insolvenz habe das aber nichts zu tun, versicherte Asbeck. dpa