Selbstaufopferung gibt es trotzdem

Selbstaufopferung gibt es trotzdem

„Erfassungsbeschluss ist kaum zu fassen“, Kommentar von Fatima Abbas, SZ vom 15. Mai

Der Kommentar ist bemerkenswert, besonders im Blick auf die Nachricht „Ärzte am Klinikum Saarbrücken streiken“ auch „für eine manipulationsfreie Zeiterfassung“. Ich hatte ein Gespräch mit einer Krankenschwester, die über 100 Überstunden vor sich herschiebt und nach 14-tägiger Krankschreibung zum Chef gerufen wurde, mit dem Vorwurf, sie sei unzuverlässig. Ich kenne Ärzte, die nach der regulären Arbeitszeit ausstempeln, um dann unbezahlte Überstunden zu machen, um Patienten nicht im Stich zu lassen. Zeiterfassung schafft Selbstaufopferung wohl nicht ab.