Schriftsteller Mosebach hält Abiturrede

Schriftsteller Mosebach hält Abiturrede

Schriftsteller Mosebach hält Abiturrede Der Schriftsteller Martin Mosebach hat am Freitag in Saarbrücken die diesjährige Abiturrede gehalten. Im Studio 1 des Saarländischen Rundfunks warb der 61-Jährige für eine allgemeine Bildung unabhängig von aktuellen gesellschaftlichen Strömungen.

Wie der SR berichtete, gab Mosebach den Abiturienten keine Ratschläge, sondern forderte sie auf, ihre eigenen Erfahrungen zu machen (ausführlicher Bericht am Montag).

Heinrich-Böll-Preis geht an Eva Menasse

Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse erhält den diesjährigen Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln. Die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 22. November überreicht. Die 1970 in Wien geborene Menasse habe sich von Beginn an als zeitkritische Autorin inmitten unserer Gesellschaft positioniert, heißt es in der Begründung der Jury. Schon mit dem Romandebüt "Vienna" habe sie großes erzählerisches Talent bewiesen. Menasse scheue vor Tabuthemen ebenso wenig zurück wie vor Überspitzung.

Lesung aus Romanen von Xavier Grall

Der Romanist Holger Naujokat stellt an diesem Sonntag bei der Matinée des Saarbrücker Altstadtfestes Werke der bretonischen Literatur-Ikone Xavier Grall (1930-1981) vor. Im Mittelpunkt steht der Roman "Angst und Zauber", in dem Grall die Traumata des Algerienkrieges verdichtet. Außerdem liest Naujokat aus "Das Fest der Nacht". Beide Bücher hat er für den St. Ingberter Conte Verlag übersetzt. Beginn ist um 10.30 Uhr im Innenhof der Stadtgalerie. Mitveranstalter der Lesung sind die Stadt Saarbrücken und die Heinrich-Böll-Stiftung Saar.

Gollenstein-Autor Jackob ausgezeichnet

Der Mainzer Autor Peter Jackob erhält dieses Jahr den "Blauen Karfunkel" für seinen beim Gollenstein Verlag erschienenen Sherlock-Holmes-Roman "Das Geheimnis von Compton Lodge". Der Preis wird jährlich von der Deutschen Sherlock Holmes Gesellschaft für die beste Veröffentlichung zu Sherlock Holmes in verschiedenen Kategorien vergeben.

Filmfest München mit Link-Film eröffnet

Mit dem Film "Exit Marrakech" der Oscar-Preisträgerin Caroline Link ist am Freitag das 31. Filmfest München eröffnet worden. Bis zum 6. Juli laufen rund 170 Filme, darunter viele deutsche Produktionen. Neu sind Sonderreihen für TV-Serien und PC-Spiele. Stargast ist Schauspieler Michael Caine. Er erhält am Montag den Cine Merit-Award für sein Lebenswerk.