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| 21:19 Uhr

Schleswig-Holstein verlässt Sonderweg beim Glücksspiel

Kiel/Saarbrücken. Auf dem deutschen Glücksspielmarkt sollen wieder überall die gleichen Regeln gelten. Der schleswig-holsteinische Landtag beschloss in Kiel mit den Stimmen der Regierungskoalition von SPD, CDU und SSW den Beitritt zum Glücksspielstaatsvertrag der übrigen 15 Länder, wie die Landtagsverwaltung mitteilte

Kiel/Saarbrücken. Auf dem deutschen Glücksspielmarkt sollen wieder überall die gleichen Regeln gelten. Der schleswig-holsteinische Landtag beschloss in Kiel mit den Stimmen der Regierungskoalition von SPD, CDU und SSW den Beitritt zum Glücksspielstaatsvertrag der übrigen 15 Länder, wie die Landtagsverwaltung mitteilte. Schleswig-Holstein hatte den Länderverbund unter der Vorgängerregierung aus CDU und FDP 2011 verlassen.Wegen des schleswig-holsteinischen Sonderwegs konnten sich dort unbegrenzt viele private Anbieter sogenannter Sportwetten niederlassen, auch Internet-Casinospiele wie das beliebte Online-Poker sind dort erlaubt. In den übrigen 15 Bundesländern ist dies verboten, die Zahl der Lizenzen für Sportwetten-Anbieter ist dort auf insgesamt nur 20 begrenzt. Die amtierenden Vorsitzenden des Deutschen Lotto- und Totoblocks, Michael Burkert und Peter Jacoby, begrüßten die Entscheidung. "Beim Glückspiel sprechen die Länder endlich wieder mit einer Stimme", heißt es in einer Mitteilung.

Parallel zur Kieler Entscheidung verwies der Bundesgerichtshof (BGH) eine Entscheidung über die Vereinbarkeit des Staatsvertrags mit europäischem Recht an den Europäischen Gerichtshof. Der soll klären, ob das in Deutschland geltende Verbot von Internet-Glücksspielen zulässig ist. afp/red