1. Saarland

Zwischen Sachsen und Ägypten

Zwischen Sachsen und Ägypten

Bosen. Mit der Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 2. Dezember, um elf Uhr stellt der Künstler Axel C. Gross Zeichnungen und Aquarelle aus den vergangenen Jahren im Kunstzentrum Bosener Mühle vor. Präzise wie sein Vorbild Albrecht Dürer, aber in die heutige Zeit übertragen, greift er fast vergessene Motive seiner Umgebung auf

Bosen. Mit der Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 2. Dezember, um elf Uhr stellt der Künstler Axel C. Gross Zeichnungen und Aquarelle aus den vergangenen Jahren im Kunstzentrum Bosener Mühle vor. Präzise wie sein Vorbild Albrecht Dürer, aber in die heutige Zeit übertragen, greift er fast vergessene Motive seiner Umgebung auf.Die Mystik und Romantik eines Caspar David Friedrich zeigt sich in Landschaften der Sächsischen Schweiz, der Region seiner Vorfahren. Die Leichtigkeit, mit der das Spielerische und Märchenhafte wieder gegeben wird, heißt im Sinne von Paul Klee " Zeichen und Linien spazieren führen". Bei seinen Darstellungen spart Gross den Menschen im Bild aus, setzt ihn aber auf seine Spur und lässt den Betrachter nachdenklich werden darüber, wie wir mit unserem Umfeld umgehen. Anders, aber mit dem gleichen Respekt, nähert sich Gross seinem Traumthema Ägypten. Dort wurde eine beispiellose Kultur geschaffen.

Die Besucher der Bosener Mühle wurden in diesem Jahr schon einmal nach Ägypten entführt. Die Ausstellung und der Besuch von Professor Farouk Shehata, mit vielen freundschaftlichen Gesprächen, waren der Anlass für Axel C. Gross, eigene, von Ägypten inspirierte Arbeiten unter dem Titel "Tadamon" (Solidarität) zusammen zu fassen und dem mutigen Volk Ägyptens zu widmen. Seit seinem Besuch im Land der Pyramiden 1984 entstehen immer neue Aquarelle und Zeichnungen zu diesem Themenbereich.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Christoph M. Frisch wird Axel C. Gross aus seinem ägyptischen Tagebuch lesen und die Besucher auf die Reise mitnehmen, musikalisch begleitet wird die Veranstaltung mit Pianoklängen von Bernd Mathias. red

Die Ausstellung ist zu sehen bis einschließlich 20. Januar. Die Öffnungszeiten sind jeweils freitags von 14 bis 17 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von elf bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.