1. Saarland

Zwei teuer erkaufte Siege für die Baseballer der Saarlouis Hornets

Zwei teuer erkaufte Siege für die Baseballer der Saarlouis Hornets

Saarlouis. Die Baseballer der Saarlouis Hornets haben ein ereignisreiches Osterwochenende hinter sich. Mit einigen Hoffnungen waren sie in die beiden Bundesliga-Heimspiele gegen den deutschen Meister Regensburg Legionäre gegangen, hatten sie doch eine Woche zuvor Vizemeister Mannheim Tornados ein Spiel abluchsen können

Saarlouis. Die Baseballer der Saarlouis Hornets haben ein ereignisreiches Osterwochenende hinter sich. Mit einigen Hoffnungen waren sie in die beiden Bundesliga-Heimspiele gegen den deutschen Meister Regensburg Legionäre gegangen, hatten sie doch eine Woche zuvor Vizemeister Mannheim Tornados ein Spiel abluchsen können. Doch Regensburg ist aus einem anderen Holz geschnitzt, wie die Hornets schnell erfahren mussten. Die Gäste führten nach fünf Durchgängen 9:0, ehe den Hornets im neunten und letzten Durchgang noch vier Punkte gelangen - zu mehr reichte es aber nicht mehr. Noch überlegener zeigte sich der Europapokalteilnehmer im zweiten Spiel, das er mit 17:0 für sich entscheiden konnte. 0:9 nach Durchgang eins und 0:12 nach Durchgang zwei ließen alle Hoffnungen der Hornets schnell verpuffen. "Regensburg hat gezeigt, dass sie die Mannschaft sind, die es in dieser Saison zu schlagen gilt", gab auch Hornets-Trainer Leo Vivona neidlos zu.Bereits am Ostermontag hatten die Saarlouiser gegen die Gauting Indians aber schon die Chance zur Rehabilitation. Und die gelang souveräner als erwartet, die Hornets gewannen beide Partien mit 7:0 beziehungsweise 12:3. In Spiel eins sorgten Patrick Carlsson, Whitney Pierce und Javier Perez im vierten Durchgang für die 3:0-Führung. In Durchgang sechs dann der Schock: Javier Perez versuchte gerade, die 4:0-Führung durch Christian Teusch auf 5:0 auszubauen. Dabei trat ihm der Gautinger Fänger William Lintern so unglücklich auf die linke Hand, dass er eine offene Wunde sowie zwei Sehnenabrisse davontrug. Perez musste sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Er wurde bereits operiert, fällt aber mindestens sechs Wochen aus. Seine Teamkollegen spielten nun auch für ihn und ließen im Anschluss den Gästen keine Chance mehr. "Die Mannschaft hat sich nach den Spielen gegen Regensburg zusammengerissen und sehr gut gespielt", meinte Leo Vivona. "Aber Javier wird uns natürlich fehlen, er ist ein Leistungsträger. Wir hoffen, dass er sich schnell wieder erholt." spr