1. Saarland

Zwei Jahre warten auf Privatanschluss

Zwei Jahre warten auf Privatanschluss

Dillingen. Gerd Dornoff aus Dillingen ist bereits seit vielen Jahren Kunde der Telekom. Schon seitdem er zum 1. Juli 2009 seine Heizungs- und Sanitär-Installions-Firma an seinen Sohn übergeben hat, versuche er vergeblich, dass das Unternehmen die Änderung der Firmenanschrift in ihren Rechnungen berücksichtigt

Dillingen. Gerd Dornoff aus Dillingen ist bereits seit vielen Jahren Kunde der Telekom. Schon seitdem er zum 1. Juli 2009 seine Heizungs- und Sanitär-Installions-Firma an seinen Sohn übergeben hat, versuche er vergeblich, dass das Unternehmen die Änderung der Firmenanschrift in ihren Rechnungen berücksichtigt. Zudem möchte der SZ-Leser-Reporter, dass sein Privatanschluss aus dem der Firma herausgenommen wird und er vom Geschäfts- in den preiswerteren Privatkunden-Bereich wechseln kann, sagt er.Zunächst habe Dornoff telefonisch, dann schriftlich und sogar mit einem Schreiben eines Anwaltes der Verbraucherzentrale vergeblich versucht, sein Problem dem Anbieter mitzuteilen. Erst Mitte 2011 habe die Telekom dem SZ-Leser zugesichert, dass sich nun eine Sachbearbeiterin um den Fall kümmern würde. Aber erst "nach weiteren vergeblichen Reklamationsanrufen, Versprechungen, Entschuldigungen und Erklärungen", so Dornoff, habe es im Oktober ein Treffen mit der Mitarbeiterin gegeben. Obwohl ihm eine sofortige Bearbeitung zugesichert worden sei, habe er danach nichts mehr von dem Unternehmen gehört. Als er nun wieder nachgefragt hat, habe er die Auskunft erhalten, dass seine Anträge intern abgelehnt worden seien. Der SZ-Leser glaubt, dass der teurere Geschäfts- und der günstigere Privatkunden-Bereich zwei rivalisierende Abteilungen der Telekom sind, zwischen denen keine Kommunikation stattfindet. "Ein Tarifwechsel wird daher einfach blockiert. Und das schon seit Monaten, zu meinen Lasten", klagt er.

"Ich kann die Sicht des Kunden absolut nachvollziehen", entschuldigt sich Telekom-Sprecher George-Stephen McKinney für die Probleme, die Dornoff mit dem Unternehmen hatte. Bei dem Fall handele sich um eine "echt vertrackte Geschichte". Die Daten von Geschäfts- und Privatkunden würden in zwei getrennten IT-Systemen gepflegt. Bei ihrer Übertragung habe es Schwierigkeiten gegeben, erklärt er.

Die Telekom stehe bereits mit dem SZ-Leser-Reporter in Kontakt. Die Probleme würden baldmöglichst nach den Wünschen des Kundens gelöst, sicherte George-Stephen McKinney zu.

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von SZ-Leser-Reporter Gerd Dornoff aus Dillingen. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, wenden Sie sich per SMS/Fax an Tel. (06 81) 5 95 98 00 oder Mail an leser-reporter@sol.de.