Zupforchester der Naturfreunde beim Festival in Bruchsal

Zupforchester der Naturfreunde beim Festival in Bruchsal

Friedrichsthal. Alle vier Jahre veranstaltet der Bund Deutscher Zupfmusiker (BDZ) ein großes Musikfest mit dem Ziel, den aktuellen Stand der Zupfmusikszene zu präsentieren und eine Plattform für den nationalen und internationalen Austausch zu bieten. Bruchsal war in diesem Jahr Gastgeber des Festivals für rund 1200 Teilnehmer aus vielen Nationen und Kontinenten

Friedrichsthal. Alle vier Jahre veranstaltet der Bund Deutscher Zupfmusiker (BDZ) ein großes Musikfest mit dem Ziel, den aktuellen Stand der Zupfmusikszene zu präsentieren und eine Plattform für den nationalen und internationalen Austausch zu bieten. Bruchsal war in diesem Jahr Gastgeber des Festivals für rund 1200 Teilnehmer aus vielen Nationen und Kontinenten. Mit dabei: das Zupforchester der Naturfreunde Friedrichsthal unter Leitung von Raimund Schwamberger. Die Musiker traten im Ehrenbergsaal des Bürgerzentrums auf. Mit dem Ständchen für Solo-Mandoline und Zupforchester des Dudweiler Komponisten Heinrich Konietzny und der Abendmusik von Kurt Schwaen begeisterte das Orchester das Publikum. Stefan Strauß überzeugte mit seiner einfühlsamen Interpretation der Solostimme des Ständchens. Nach ihrem Auftritt erhielten die Friedrichsthaler Lob und Anerkennung von Kritikern, Dirigenten und Komponisten. Raimund Schwamberger zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seines Orchesters. Das Zupf-Festival diente jedoch nicht nur dem musikalischen Austausch der Zunft, sondern soll auch dem Laien Lust auf Mandoline, Gitarre, Laute oder Balalaika machen. Im Foyer des Bürgerzentrums in Bruchsal fand während des Festivals die größte Notenausstellung für Zupfinstrumente statt. Rund 1,5 Tonnen Noten waren zu bestaunen. Eine große Instrumentenausstellung in der Bruchsaler Musik- und Kunstschule vervollständigte das Angebot. Im Mittelpunkt stand jedoch der Hörgenuss - mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Musik aus der Frühzeit der Zupfmusik, der Klassik, der Renaissance über Blues, Jazz bis hin zu modernen, avantgardistischen Klängen. Nach Angaben von Raimund Schwamberger gaben sich auf dem musikalischen Spielfeld auch die Stars der Zunft ein Stelldichein, wie beispielsweise Gertrud Weyhofen (Mandoline), der mit dem Echo-Klassikpreis ausgezeichnete Michael Tröster (Gitarre), Steffen Trekel, Professor Olaf van Gonnissen, Franz Fellner und Barbara Pommerenke-Steel. ll

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