Zum Trost ein Blick in die Sterne

Zum Trost ein Blick in die Sterne

Es geht auch menschlich - mit diesem Slogan hat Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) die Wahl gewonnen. Es geht bald nichts mehr - das wissen alle, denn Saarbrücken ist sehr hoch verschuldet. Es muss gespart werden, aber nicht bei den Dezernenten - nach diesem Motto handelte die rot-rot-grüne Mehrheit und wählte neue, obwohl man Stellen hätte einsparen können

Es geht auch menschlich - mit diesem Slogan hat Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) die Wahl gewonnen. Es geht bald nichts mehr - das wissen alle, denn Saarbrücken ist sehr hoch verschuldet. Es muss gespart werden, aber nicht bei den Dezernenten - nach diesem Motto handelte die rot-rot-grüne Mehrheit und wählte neue, obwohl man Stellen hätte einsparen können.Es geht nur gemeinsam - sagt die Oberbürgermeisterin und lädt alle Fraktionen zum Spargespräch ein. Die CDU aber meint, so geht es nicht, und nimmt erst mal nicht teil.Es geht nicht ohne das Land, betont die Oberbürgermeisterin und fordert Unterstützung für die Stadt.Und dann geht es noch um eine neue Veranstaltungshalle, ein Stadion und um Stadtmitte am Fluss. Alles teuer, alles gut für die Großstadt Saarbrücken.Nur: Die Stadt hat 600 Millionen Euro Schulden. Was also tun? Da so vieles in den Sternen steht und das Jahr gerade erst begonnen hat, schauen wir mal in die Sterne. Saarbrückens Oberbürgermeisterin, Sternzeichen Fisch, schätzt Horoskope. Eines sagt dem Fisch für 2010 voraus: "So dauert es nicht lange, bis er wieder finanzielles Oberwasser hat". Das ist schön und irgendwie auch tröstlich. Doch vorsorglich raten wir, das Spargutachten auch weiter im Blick zu behalten.

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