Zum Spielen zu gefährlich

Zum Spielen zu gefährlich

Bexbach. Die Bundespolizei weist auf Gefahren hin, die von Gleisanlagen der Bahn ausgehen. Grund für die Warnung sei der Umstand, dass den für die Bahnstrecken zuständigen Beamten der Bundespolizei immer häufiger spielende Kinder in Gleisnähe gemeldet würden, so der Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Bexbach, Dieter Schwan

Bexbach. Die Bundespolizei weist auf Gefahren hin, die von Gleisanlagen der Bahn ausgehen. Grund für die Warnung sei der Umstand, dass den für die Bahnstrecken zuständigen Beamten der Bundespolizei immer häufiger spielende Kinder in Gleisnähe gemeldet würden, so der Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Bexbach, Dieter Schwan. Allein im Mai seien im Saarland 20 entsprechende Meldungen eingegangen. Gerade in der Sommerzeit und in den Schulferien würden die Gleisanlagen vermehrt als Spielplätze genutzt, sagt Schwan.Nicht immer gehe das Spielen an und auf den Gleisen glimpflich aus. So habe am vergangenen Montag ein 15-Jähriger einen Stromschlag erlitten, als er auf einen stehenden Waggon geklettert war (wir berichteten). Laut Schwan steht das Oberleitungsnetz der Bahn ständig unter 15 000 Volt. Bei einer solch hohen elektrischen Spannung sei nicht nur das Berühren der Leitungen lebensgefährlich. Die bloße Annäherung mit dem Körper an das Leitungsnetz könne ausreichen, um einen elektrischen Schlag zu bekommen. Hinzu komme, dass nahende Züge, je nach Windrichtung, erst sehr spät bemerkt werden, so Schwan. Der Bremsweg eines Zuges mit 100 Kilometern pro Stunde betrage bis zu 1000 Meter.

Die Bundespolizei bittet Eltern, ihre Kinder auf die Gefahrenquellen in Gleisnähe aufmerksam zu machen und sie unbedingt von Gleisanlagen fern zu halten. spe/red