Regionaler Leitartikel Gefährliche Krankheiten beginnen beim Essen – und es fängt schon bei den Kindern an

Meinung · Warum unser Redakteur Martin Lindemann findet, dass zum Kinderschutz zwingend auch gesundheitliche Prävention gehören muss.

Zum Kinderschutz gehört Gesundheitsschutz
Foto: dpa-tmn/Markus Scholz

Wer will schon vorzeitig sterben? Und doch riskieren viele Bürger einen frühzeitigen Tod, weil sie zu viel, zu süß und zu fett essen, zu viel Alkohol trinken, zu viel rauchen und sich zu wenig bewegen. Die Folgen sind Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall, Diabetes, der zu krankhaften Gefäßveränderungen sowie Augen-, Nieren und Nervenschäden führt, chronische Atemwegserkrankungen und Krebs. Auch die EU-Kommission weist darauf hin, dass 80 Prozent der Krankheitslast – gemeint sind Krankheiten und Todesfälle – in den EU-Ländern auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sind. Die allermeisten dieser sogenannten Zivilisationskrankheiten wären vermeidbar, wenn die Menschen gesünder essen würden und sich mehr bewegen würden.