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Ratgeber Gesundheit
Zum Arzt, wenn Muttermal nässt

Saarbrücken. (red) Nach wie vor hält sich die Meinung, dass ein Mensch schön und fit ist, wenn seine Haut gebräunt ist. Rund ein Drittel der Deutschen halten es für erstrebenswert, dass sie braun gebrannt aus dem Urlaub zurückkehren.

Gebräunte Haut mag als schick gelten, ein Zeichen für Gesundheit ist sie jedoch nicht unbedingt. Der dunkle Teint ist eine Schutzfunktion des Körpers – es wird mehr Pigment in die Haut eingelagert, um die schädliche Wirkung der Sonnenstrahlen abzuschwächen.


Denn: Übermäßige Sonnenbestrahlung kann die Erbinformationen der Hautzellen schädigen und zu Hautkrebs führen. Deshalb hat in Deutschland jeder gesetzlich Krankenversicherte ab dem 35. Lebensjahr Anspruch auf eine Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung. Und das alle zwei Jahre. Besonders wichtig sind solche Untersuchungen für Menschen mit zahlreichen Muttermalen, heller Haut, hellen Augen und blonden oder roten Haaren. Sie können auch selbst viel zur frühzeitigen Erkennung von Hautkrebs beitragen, wenn Sie sich regelmäßig selber untersuchen. Bemerken Sie dabei eine der folgenden Veränderungen an der Haut, sollten Sie unbedingt einen Hautarzt aufsuchen:

– Ein Muttermal wird im Laufe der Zeit dunkler als andere Male.



– Ein Muttermal wird unregelmäßig (eckig, zackig, scheckig).

– Ein bekanntes Muttermal fängt an zu wachsen.

– Ein Muttermal juckt, nässt oder blutet.