Zukunftstag für Mädchen

Zukunftstag für Mädchen

Mädchen ab der Klassenstufe acht können sich ab Ende Januar melden, wenn sie einmal Homburger Unternehmen von innen erleben möchten. Es geht dabei darum, welche Berufsperspektiven sich eröffnen können.

Am 27. März ist es wieder so weit, das Berufsinformationsangebot "Girls' Day" soll Mädchen ab der Klassenstufe acht die Möglichkeit geben, einmal echte Arbeitsluft in Homburger Unternehmen zu schnuppern. Für Dagmar Pfeiffer, Wirtschaftsförderin der Stadt Homburg und zusammen mit der städtischen Frauenbeauftragten Ingrid Braun verantwortlich für das Angebot in der Kreisstadt, ist dieser Mädchen-Zukunftstag eine Herzensangelegenheit. "Mir ist wichtig, dass die Mädchen die Chance des Girls' Days wirklich nutzen. Denn meine Generation bedauert eigentlich immer, dass es für uns ein solches Informationsangebot nicht gab."

Einen Tag lang öffnen zahlreiche Homburger Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen für den potenziellen weiblichen Nachwuchs die Tore. Das Homburger Angebot ist dabei Teil des bundesweiten Aktionstags, vor Ort in einem eigenständigen Arbeitskreis koordiniert und betreut von Dagmar Pfeiffer und Ingrid Braun. "Wir wollten und wollen es den Unternehmen hier in der Stadt leichter machen", begründete Pfeiffer das Engagement der Stadt als "Zwischenmakler" des Mädchen-Zukunftstages. "Natürlich könnten sich Unternehmen aus der Stadt auch direkt bei der Dachorganisation des Girls' Days anmelden. Dann könnten Plätze dort auch bundesweit gebucht werden. Das aber bringt nicht wirklich viel." Stattdessen habe man sich entschlossen, über den Girls' Days-Arbeitskreis den Informationstag zu regionalisieren. So präsentiert sich die Homburger Veranstaltung auf einer eigenen Internet-Seite. Unter www.girls-day-homburg.de sind alle teilnehmenden Firmen aufgelistet, ab dem 31. Januar kann man sich dort anmelden. Pfeiffer: "Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Online-Formular auf unserer Internetseite, ein direkter Kontakt mit den Unternehmen ist nicht möglich und bringt auch keinen Vorteil", so Pfeiffer.

Vorteil ist dann auch das richtige Stichwort: Wem bringt der Girls' Days eigentlich was? "Es gibt viele gute Beispiele von Mädchen, die am Girls' Day teilgenommen und sich später auch im besagten Betrieb um eine Ausbildung bemüht haben. Für die Unternehmen bietet sich die gute Gelegenheit, mit dem dringend benötigten Fachkräftenachwuchs einen ersten Kontakt herzustellen." So ist es das Prädikat "nachhaltig", das Pfeiffer verwendet. Dabei sei der Girls' Day keine Massenveranstaltung, sondern sorge für einen gezielten Kontakt zwischen interessierten Mädchen und ausbildungswilligen Betrieben.

Und was erwartet die Mädchen am 27. März? Darauf hat die Frauenbeauftragte Ingrid Braun die Antwort: "Neben vielfältigen Informationen rund um die Arbeitswelt bieten die beteiligten Betriebe auch Gespräche mit Frauen, die in so genannten Männerberufen tätig sind und vieles mehr. Und natürlich dürfen die Mädchen selbst mit zugreifen.

Zum Thema:

Auf einen Blick Um am 27. März am Girls' Day in Homburg teilnehmen zu können, besteht ab dem 31. Januar die Möglichkeit, sich über ein Online-Formular auf der Internetseite www.girls-day-homburg.de anzumelden. Die Seite bietet auch eine Übersicht über die teilnehmenden Homburger Betriebe. Ebenfalls gibt es dort Informationen für Eltern, Schulen und Unternehmen sowie eine Bildergalerie und einen Erfahrungsbericht aus dem Jahr 2013. thw