Zukunft schaffen und Leistungen bieten

Zukunft schaffen und Leistungen bieten

Schwarzenbach. Zeitarbeit heißt, dass ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer einem anderen zur Arbeitsleistung überlässt. Im Rahmen einer Veranstaltung beim CJD in Schwarzenbach hatten etwa 90 Auszubildende aus dem dritten Lehrjahr die Möglichkeit, sich bei Vertretern von Zeitarbeitsfirmen über einen künftigen Arbeitsplatz zu informieren und beraten zu lassen

Schwarzenbach. Zeitarbeit heißt, dass ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer einem anderen zur Arbeitsleistung überlässt. Im Rahmen einer Veranstaltung beim CJD in Schwarzenbach hatten etwa 90 Auszubildende aus dem dritten Lehrjahr die Möglichkeit, sich bei Vertretern von Zeitarbeitsfirmen über einen künftigen Arbeitsplatz zu informieren und beraten zu lassen. "Unsere Abgänger haben die Chance, direkt nach der Ausbildung über seriöse Zeitarbeitsfirmen in Arbeit zu kommen", begründete Christine Becker, Leiterin des Kundenzentrums und zuständig für die Ausbildung, das Angebot des CJD an die Jugendlichen. Organisiert wurde die Messe vom CJD-Kundenzentrum in Zusammenarbeit mit den Vermittlungsberatern."Da die Zeitarbeitsfirmen ein breites Spektrum an Berufen abdecken, können die Jugendlichen die Chance nutzen, direkt Anschluss zu finden", fügte Becker hinzu. Im Rahmen eines Infogespräches erklärte Janusz Heppner, Vertriebsdisponent bei der Dekra Arbeit, zunächst gruppenweise, was Zeitarbeit ist, welche Vorteile sie hat und welche Tarifverträge es gibt. Ziel sei es, "Arbeit als Instrument darzustellen und den jungen Leuten nach der Ausbildung die Chance zu geben, Beschäftigung zu finden und so Lücken im Lebenslauf zu füllen", betonte Heppner. Neben den Zeitarbeitsfirmen PSW, Dekra, Piening, AB-Zeitpersonal war auch der CJD-Personalservice vertreten. "Wir wollen Zukunft schaffen und bieten Leistungen, damit Mensch und Arbeit zusammenkommen", betonten Dana Hohenstein und Karin Wadle vom CJD Pirmasens. "Wir übernehmen die Azubis aus dem dritten Lehrjahr, führen Bewerbertrainings durch und vermitteln sie über ein Netzwerk in den ersten Arbeitsmarkt", erklärte Hans Lebong, welcher mit Winfried Becker als Vermittlungs- und Integrationsberater, die Azubis betreut.

Im Rahmen einer Nachbetreuungsvereinbarung werden die Jugendlichen zudem ab dem Tag der Übernahme in einen Betrieb für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten beruflich, aber auch privat betreut, so Lebong. Unter den annähernd 90 Azubis waren auch Rukiye Sevinc und Anna Rimer. Ihr Traumberuf sei Grafikdesign, doch aufgrund der schulischen Voraussetzungen interessiere sie sich für einen Arbeitsplatz im Büro im Raum Ludwigshafen oder Mannheim, meinte die 23-jährige Rukiye. re