1. Saarland

Zukünftige Aktionsformen der "Fridays for future"-Bewegung Saar unklar

Kommentar : Wie geht es weiter an den nächsten Freitagen?

Das war die beste Werbung für ein demokratisches und geeintes Europa: 50 Schülerinnen und Schüler aus dem nahen Sarreguemines in Lothringen reihten sich ein in die „Fridays for future“-Demonstration.

Die jungen Leute aus Frankreich haben die gleichen Ziele wie ihre saarländischen Altersgenossen: Es geht um eine gesunde Zukunft auf einem einigermaßen heilen Planeten. Und die Forderungen an die Politiker sind hüben wie drüben  die selben: Stoppt endlich eure Industriepolitik, deren Kohlendioxidausstoß die Erde in eine Klimakatastrophe treibt. Und hüben wie drüben gleich: Die Regierungen bewegen sich nicht.

Deshalb überlegen viele der Demonstranten bereits, wie es mit „Fridays for future“ weitergeht, wenn alle Demo-Rufe verhallen, alle Plakate keine Wirkung zeigen. Eine FFF-Partei bei der nächsten Wahl kann CDU und SPD empfindliche Stiche versetzen. Auch eine Debatte über Sinn und Unsinn der Saar-Kohlekraftwerke, die mit Kohle aus Kolumbien befeuert werden, gehört auf die Tagesordnung.