Zug wird auf Rohrbach getauft

Rohrbach/Saarbrücken. Rohrbach hat gewählt! Nämlich im Rahmen der großen Zugtauf-Kampagne, aus der sich nach einer knapp dreiwöchigen Abstimmungsaktion Rohrbach als einer der Gewinner-Orte positioniert hat. Bei einem Festakt wurde nun ein Zug symbolisch auf den Gemeindenamen Rohrbach getauft

 Die Rohrbacher Delegation mit Ortsvorsteher Hans Wagner (zweiter von links) nahm Urkunde und Modell des Regionalzuges "Rohrbach" von Ministerin Simone Peter (rechts) entgegen. Foto: SZ

Die Rohrbacher Delegation mit Ortsvorsteher Hans Wagner (zweiter von links) nahm Urkunde und Modell des Regionalzuges "Rohrbach" von Ministerin Simone Peter (rechts) entgegen. Foto: SZ

Rohrbach/Saarbrücken. Rohrbach hat gewählt! Nämlich im Rahmen der großen Zugtauf-Kampagne, aus der sich nach einer knapp dreiwöchigen Abstimmungsaktion Rohrbach als einer der Gewinner-Orte positioniert hat. Bei einem Festakt wurde nun ein Zug symbolisch auf den Gemeindenamen Rohrbach getauft. Die DB Regio AG Südwest und das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes hatten die Rohrbacher zum großen Finale der saarlandweiten Zugtauf-Kampagne eingeladen. Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung in der ehemaligen Reisezugwageninstandhaltung am Eurobahnhof Saarbrücken wurde ein Zug auf den Namen "Rohrbach" getauft. Dabei nahm Ortsvorsteher Hans Wagner aus den Händen von Umweltministerin Simone Peter stolz die Urkunde sowie ein Miniaturmodell des siegreichen Zuges mit dem Namen "Rohrbach" in Empfang.

Seit Juli diesen Jahres fahren die Nahverkehrszüge im Saarland mit 100 Prozent Ökostrom. Dies nahm die Bahn und das Ministerium zum Anlass, unter dem Motto "Unser Zug - Ihr Heimatort. Jetzt abstimmen für 24 Zugtaufen" eine große Zugtauf-Kampagne zu starten. 46 saarländische Orte (Orts- und Stadtteile) mit einem Haltepunkt an vier ausgewählten Bahnstrecken hatten dabei die Chance, als Namensgeber für einen Zug zu fungieren.

Alle Bürger der 46 Gemeinden waren in der Zeit vom 16. August bis 3. September dazu aufgerufen, für ihren Heimatort abzustimmen. red

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