1. Saarland

Zehnter Sieg in Folge für HSG Nordsaar

Zehnter Sieg in Folge für HSG Nordsaar

Marpingen. Die Siegesserie der HSG Nordsaar in der Handball-Saarlandliga scheint nicht abreißen zu wollen. Der 32:25 (16:12) Sieg gegen den Tabellenfünften VT Zweibrücken-Saarpfalz II war für die HSG gleichzeitig der zehnte Sieg in Folge. Neben den vier gewonnenen Pokalspielen punkteten die Nordsaarländer in der Liga nun schon sechs Mal in Folge doppelt

Marpingen. Die Siegesserie der HSG Nordsaar in der Handball-Saarlandliga scheint nicht abreißen zu wollen. Der 32:25 (16:12) Sieg gegen den Tabellenfünften VT Zweibrücken-Saarpfalz II war für die HSG gleichzeitig der zehnte Sieg in Folge. Neben den vier gewonnenen Pokalspielen punkteten die Nordsaarländer in der Liga nun schon sechs Mal in Folge doppelt. Und trotz dieser hervorragenden Bilanz konnte Manfred Wegmann, Trainer der HSG, auch am Samstagabend nicht ganz zufrieden sein mit seinen Mannen: "Phasenweise war es ganz anständig, aber dann spielen wir in den letzten fünf Minuten Harakiri-Handball." Mit Harakiri meint der Coach das oft zu überstürzte Spiel seiner Mannschaft, vor allem dann, wenn der Vorsprung immer größer wird. "Da hat man das Gefühl, das Spiel ist eh gelaufen. Man sieht, dass der Gegner nur mit sieben Spielern da ist, so etwas ist nur Kopfsache", sagt Wegmann und versucht die Gedanken einer Spieler zu analysieren. Und mit dieser Einschätzung hatte er vollkommen recht, denn die HSG lag phasenweise in der zweiten Hälfte mit zehn Treffer in Führung. Dieser große Unterschied lässt sich vor allem daran festmachen, dass der Gegner aus Zweibrücken wegen Personalmangels lediglich mit sieben Feldspielern nach Marpingen gekommen war. So lässt sich dann auch das häufig ideen- und mutlose Spiel der Zweibrücker erklären, woraus Unmengen an Fehlpässen und Verlegenheitswürfen resultierten. Trotzdem hatte Timo Klein, Rückraumspieler der HSG, nach dem Spiel Anerkennung für den geschwächten Gegner übrig: "Lob und Respekt an Zweibrücken, die mit nur sieben Feldspielern ein so hohes Tempo lange Zeit mitgegangen sind. Man merkt, dass die Truppe was draufhat."Die Tore der HSG: Lars Kraus 8 (3 Siebenmeter), Jan Böing (5), Thomas Dell und Lukas Böing (4), Patrick Lengert (3), Pascal Seiler (3), Timo Klein (2), Björn Schwab (2).