1. Saarland

Zehn Erste-Hilfe-Tipps für die Ferien- und Reisezeit

Zehn Erste-Hilfe-Tipps für die Ferien- und Reisezeit

Merzig-Wadern. So kommen Sie gut ans Ziel: Planen Sie ausreichend Zeit für Ihre Reise ein, machen Sie regelmäßige Pausen und Bewegungsübungen, nehmen Sie leichte Kost und ausreichend zu Trinken für Ihre Reise mit. Und denken Sie bitte auch daran, dass Sie eventuell längere Zeiten im Stau überbrücken müssen

Merzig-Wadern.So kommen Sie gut ans Ziel: Planen Sie ausreichend Zeit für Ihre Reise ein, machen Sie regelmäßige Pausen und Bewegungsübungen, nehmen Sie leichte Kost und ausreichend zu Trinken für Ihre Reise mit. Und denken Sie bitte auch daran, dass Sie eventuell längere Zeiten im Stau überbrücken müssen.So beugen Sie einem Sonnenstich vor: Achten Sie darauf, dass Sie eine Kopfbedeckung tragen, welche Kopf und Nacken ausreichend schützt. Sorgen Sie dafür, dass sich ihr Kind an sonnigen Tagen im Freien möglichst im Schatten aufhält. Vermeiden Sie die Mittagssonne. Achten Sie darauf, viel zu trinken. Ein erwachsener Mensch trinkt an einem normalen Tag circa zwei Liter Flüssigkeit. Bei starker Hitze sollten es etwa zwei bis drei Liter mehr sein.

So beugen Sie einem Wespenstich vor: Insektenstiche im Mund- oder Rachenraum entstehen oft durch das versehentliche Verschlucken von Wespen. Vorbeugung ist alles: Decken Sie Getränke und Speisen ab, trinken Sie aus geschlossenen Behältnissen mit Strohhalm. Und schauen Sie hin, bevor Sie Getränke oder Speisen zu sich nehmen.

So beugen Sie Verbrennungen in der Grillsaison vor: Verzichten Sie beim Grillen auf nicht geeignete Brandbeschleuniger. Beaufsichtigen Sie ihr Kind in der Nähe von offenem Feuer oder Grill. Erklären Sie ihrem Kind frühzeitig die Gefahren im Umgang mit Feuer. Verbote nutzen meist nichts, sondern erhöhen eher die kindliche Neugier.

So sichern Sie bei einem Verkehrsunfall die Unfallstelle ab: Eigenschutz und das Absichern der Unfallstelle ist erste Pflicht. Stellen Sie Ihr eigenes Fahrzeug in ausreichendem Sicherheitsabstand ab und schalten Sie die Warnblinkanlage ein. Machen Sie sich durch das Tragen einer Warnweste für andere kenntlich. Stellen Sie das Warndreieck gut sichtbar im ausreichenden Abstand auf, bei Kurven und Bergkuppen davor platzieren. Rufen Sie den Rettungsdienst über die 112.

So sprechen Sie eine verletzte Person an: Begeben Sie sich auf Augenhöhe und stellen Sie sich dem Verletzten vor. Sagen Sie, dass Sie helfen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bleiben werden. Erklären Sie immer, was Sie tun werden (zum Beispiel "Ich verbinde jetzt Ihre Wunde, ich decke Sie jetzt mit der Rettungsdecke zu"). Nehmen Sie den Betroffenen ernst. Hören Sie zu, beachten Sie seine Wünsche und versuchen Sie, ihn zu trösten und zu beruhigen. Diese einfache psychische Betreuung ist sehr wichtig für den Betroffenen und kann von jedem geleistet werden.

So legen Sie bei Wunden oder Blutungen einen (Druck-)Verband an: Den Verletzten hinlegen, Handschuhe anziehen. Wundauflage des Verbandpäckchens auf die Wunde legen und mit zwei Bindengängen befestigen. Druckpolster auf die Wundauflage bringen (zum Beispiel zwei Verbandpäckchen) und unter Zug befestigen. Achten Sie darauf, dass der Druck nicht zu stark ist (keine Stauung anlegen). Übrigens: Ist Ihr Verbandkasten in Ihrem Fahrzeug einsatzbereit?

So melden Sie sich bei der Notrufnummer 112: Die fünf "W" des Notrufs beachten: Wo? Was? Wie viele? Welche Verletzungen? Warten! (Das heißt: eventuelle Rückfragen der Notrufleitstelle abwarten.) In vielen europäischen Ländern ist die 112 die kostenlose Notfallnummer.

So bringen Sie eine bewusstlose Person in die stabile Seitenlage: Betroffene, die normal atmen, aber nicht auf Ansprache reagieren, kommen in die stabile Seitenlage. Knien Sie sich dazu seitlich neben den Betroffenen. Legen Sie den nahen Arm des Bewusstlosen angewinkelt nach oben, greifen Sie an seine ferne Hand und Oberschenkel, und ziehen Sie den Betroffenen zu sich herüber. Beugen Sie den Kopf des Bewusstlosen nackenwärts und öffnen Sie dessen Mund. Decken Sie den Betroffenen zu, damit er warm bleibt und überprüfen Sie regelmäßig Atmung und Bewusstsein.

So sollten Sie nach der Erstversorgung mit einem Verletzten umgehen: Bleiben Sie, bis der Rettungsdienst übernimmt. Überprüfen Sie die Verbände, die Atmung und das Bewusstsein. Für einen Betroffenen ist Ihre Hilfe viel wert, selbst, wenn Sie nur "Händchen halten". red