Vor allem Mäuse und Ratten: Zahl der Tierversuche sinkt deutlich

Vor allem Mäuse und Ratten : Zahl der Tierversuche sinkt deutlich

Die Zahl der Tierversuche im Saarland ist 2017 auf den niedrigsten Stand seit 2009 gesunken. Wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht, nutzten Forscher im vorigen Jahr 21 000 Tiere für Versuche, überwiegend Mäuse (20 137) und Ratten (693).

Im Jahr zuvor waren es noch 26 625 Tiere.

Durchgeführt wurden die Tierversuche von Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes, der Pharmacelsus GmbH und des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung in Saarbrücken.

Die Landesregierung betonte, das Tierschutzgesetz stelle an die Genehmigung von Tierversuchen hohe Anforderungen. Tierversuche seien auf das unerlässliche Maß zu beschränken. Das bedeute, sie müssten zwingend notwendig, unumgänglich und alternativlos sein, um den Versuchszweck zu erreichen. Die Landesregierung fördert derzeit ein Forschungsprojekt der Saar-Uni, der Universität Heidelberg und der TU München, das Alternativen zu Tierversuchen in der Herz-Kreislauf-Forschung entwickelt.

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