1. Saarland

Zahl der Kassenärzte im Saarland rückläufig

Gegen Bundestrend : Zahl der Kassenärzte im Saarland rückläufig

Rund 18 Prozent aller Hausärzte im Saarland waren 2019 über 65 Jahre alt.

Die Zahl der Praxisärzte im Saarland ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das Versorgungsangebot für die Patienten deutschlandweit ist hingegen gestiegen, wie aus Daten des Bundesarztregisters mit Stand Ende vergangenen Jahres hervorgeht, die die Deutsche Presse-Agentur ausgewertet hat. Im Saarland praktizierten am Stichtag 31. Dezember 2019 demnach 221,1 Ärzte und Psychotherapeuten pro 100 000 Einwohner.

Die größte Versorgungsdichte können die Stadtstaaten Bremen (296,2), Hamburg (295,7) und Berlin (285,9) vorweisen. Bundesweit waren zum Stichtag 31. Dezember 2018 rund 148 600 Ärzte und 26 700 Psychotherapeuten mit einer Zulassung für die Versorgung gesetzlich versicherter Kassenpatienten tätig. Das war insgesamt ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zu Ende 2017.

Die Hausärzte, die für viele Menschen die ersten Anlaufstellen sind, sind den Daten zufolge im Ländervergleich mit im Schnitt 56 Jahren so alt wie fast nirgendwo. Nur in Rheinland-Pfalz praktizieren mit im Schnitt 56,6 Jahren noch ältere Kollegen.

Der Anteil der Hausärzte, die 2019 älter als 65 Jahre waren, betrug im Saarland 17,7 Prozent. In Rheinland-Pfalz war es sogar knapp jeder zehnte Hausarzt. Den kleinsten Anteil älterer Hausärzte im Vergleich der Länder hat Mecklenburg-Vorpommern - über 65 Jahre sind dort 8,4 Prozent.

(dpa)