1. Saarland

Wörschweiler Bürger verfolgen Arbeiten an der Klosterruine

Wörschweiler Bürger verfolgen Arbeiten an der Klosterruine

Wörschweiler. Der aktuelle Stand der Sanierungsarbeiten an der Klosterruine stand im Mittelpunkt der Ortsratssitzung Wörschweiler. Aus diesem Grund ließen sich die Ortsratsmitglieder vor Ort von Michael Emser von der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Homburg über die Maßnahmen an dem historischen Bauwerk informieren

Wörschweiler. Der aktuelle Stand der Sanierungsarbeiten an der Klosterruine stand im Mittelpunkt der Ortsratssitzung Wörschweiler. Aus diesem Grund ließen sich die Ortsratsmitglieder vor Ort von Michael Emser von der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Homburg über die Maßnahmen an dem historischen Bauwerk informieren. Wie wichtig die Erhaltung der Ruine sei, hätte vor kurzem das Angebot der Stiftung Klosterruine Wörschweiler mit den Führungen gezeigt, betonte Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger.Viele Besucher hätten sich an den Führungen von Erich Bollinger und Klaus Friedrich beteiligt. Neben den Sanierungsarbeiten an der Dormitoriumswand und der Westfassade, der Verfugungs- und Sicherungsarbeiten im Bereich des Kapitelsaales, der Sakristei und beim noch ausstehenden Mauerwerk des Vorbaus der Westfassade wurde die Terrasse am Haus neu gemacht, erläuterte Emser beim Rundgang über das Gelände.

Zusammen mit dem Hochbauamt werde es eine Bewertung des Gebäudes geben, um es in einen verkehrstauglichen Zustand zu versetzen. "Der Auftrag ist erteilt", ließ er den Ortsrat wissen. In einem dritten Bauabschnitt soll die Mauer unterhalb des Speisesaals der ehemaligen Klosterruine saniert werden. Ziel der Stadt sei es, die Ruine attraktiver und für Wanderer begehbar zu machen, so Emser.

Aus diesem Grund habe man begonnen, den sogenannten Zick-Zack-Weg am alten Brunnen vorbei freizuschneiden und neu anzulegen. Mit der Fertigstellung rechnet Emser bis zum 11. September, dem Tag des offenen Denkmals.

Dann könne man vom Römermuseum über den Gutenbrunnen den neuen Weg zur Klosterruine nutzen. Angeregt wurde in der Ortsratssitzung das Anbringen von Hinweisschildern. Um die Ruine von weither sichtbarer zu machen, sollen einige gezielte Baumfällungen vorgenommen werden. Einstimmig abgelehnt hat der Ortsrat Wörschweiler die Einrichtung einer Einwohnerfragestunde in den Ortsräten: "Sie ist praxisfremd und durch die Sprechstunde bereits abgedeckt", stellte Nesselberger fest.

Auf positive Resonanz stieß beim Ortsrat die von der Stadt geplante Erhaltung des Spielplatzes am Sportplatz, für den der Sportverein die Patenschaft übernommen hat. Unverständnis herrschte dagegen über den zunehmenden Vandalismus von Jugendlichen aus dem Jugenddorf.

"Es gibt Unmut aus der Bevölkerung über alkoholisierte Jugendliche, über Müll und Glasscherben an verschiedenen Stellen im Ort", teilte der Ortsvorsteher mit.

Aus diesem Grund habe er die Geschäftsleitung des Jugenddorfes angeschrieben und einen runden Tisch mit dem Beigeordneten Rüdiger Schneidewind, dem Einöder Ortsvorsteher Karl Schuberth, Ortsvertrauensmann Manfred Schneider sowie Vertretern des Ordnungsamtes und der Polizei zu diesem Thema angeregt, betonte Ortsvorsteher Reinhold Nesselberger. re "Die

Fragestunde ist für mich praxisfremd"

Reinhold Nesselberger