Wo steckt Ewald? In den Rocky Mountains!

Denver/Hasborn. Seit dem 17. August ist er unterwegs. Derzeit in Denver (USA). "Ich habe die Rocky Mountains besichtigt und mir ein wenig das Umland der Stadt angeschaut", erzähl Stefan Freyer, (Foto: SZ) Spielausschuss-Mitglied des Fußball-Oberligisten SV Hasborn. London hat der 27-Jährige schon besichtigt, dann ging es in die USA. Von der West- bis zur Ostküste

Denver/Hasborn. Seit dem 17. August ist er unterwegs. Derzeit in Denver (USA). "Ich habe die Rocky Mountains besichtigt und mir ein wenig das Umland der Stadt angeschaut", erzähl Stefan Freyer, (Foto: SZ) Spielausschuss-Mitglied des Fußball-Oberligisten SV Hasborn. London hat der 27-Jährige schon besichtigt, dann ging es in die USA. Von der West- bis zur Ostküste. Morgen geht es von Denver weiter in südlicher Richtung nach Las Vegas. "Vielleicht kann ich dort ja ein wenig meine Reisekasse auffüllen", sagt Freyer lachend. Nach dem Trip in die Stadt der Zocker geht es weiter nach San Francisco und nach Los Angeles. "Was danach kommt, steht aber noch in den Sternen." Denn: Wie lange die für acht Monate geplante Weltreise am Ende tatsächlich gehen wird, wird auch davon abhängen, wie lange das geplante Budget reichen wird. "Das Geld gibt sich schon ein wenig schneller aus, als ich dachte" hat Freyer schon festgestellt. Die Weltreise gönnt sich der 27-Jährige als Belohnung für den Abschluss seines Studiums, bevor er sich anschließend ins Berufsleben stürzen wird. Über seine Reiseerlebnisse berichtet Freyer unter www.wo-steckt-ewald.de im Internet. Ewald, das ist der Spitzname des 27-Jährigen, der früher auch für den SV Rot-Weiß die Fußballschuhe schnürte. "Auf einer Mannschaftsfahrt nach Ibiza habe ich immer Notizen zum Geschehen gemacht. Da haben mir meine Mannschaftskameraden in Anlehnung an den Trainer Ewald Lienen diesen Spitznamen verpasst", erklärt Freyer. Lienen ist nämlich dafür bekannt, sich am Spielfeldrand immer alles aufzuschreiben und wurde deshalb "Zettel-Ewald" getauft. Über die Geschehnisse bei seinem Verein, dem SV Hasborn, ist "Ewald", obwohl er Tausende von Kilometern weg ist, immer bestens informiert. Freyer: "Dank Internet ist das ja kein Problem mehr." So hat er auch erfahren, dass seine Rot-Weißen am Mittwochabend im Saarlandpokal eine Runde weiter gekommen sind. Vor 200 Zuschauern gewann die Mannschaft von Trainer Gerd Warken beim Kreisligisten FC Kutzhof mit 6:1 (5:1). Dabei hatte die Partie mit einem Schreck für Rot-Weiß begonnen: Kutzhof ging schon nach vier Minuten überraschend in Führung. Bis zum Seitenwechsel drehte Hasborn das Spiel aber und führte dank dreier Tore von Pascal Dörr, sowie Treffern von Jörg Feid und Pascal Petry schon mit 5:1. Nach der Pause erhöhte wiederum Petry auf 6:1. In der nächsten Runde trifft der SV Hasborn nun auf den SV Humes. Der Termin der Begegnung steht noch nicht fest. Geplant ist die Begegnung für Mittwoch, 23. September. Zuvor müssen die Rot-Weißen aber noch in der Liga ran. Am Samstag um 15.30 Uhr kommt der Tabellen-Zwölfte, der SV Roßbach/Verscheid, ins Hasborner Waldstadion. "Roßbach hat erst acht Gegentore kassiert und ist in der Defensive stark. Ich hoffe aber, dass unser 4:0-Erfolg in Köllerbach Energien freigesetzt hat und wir drei Punkte nachlegen können", sagt Hasborns Trainer Gerd Warken. sem

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