Wo einst die Kelten nach Kohle gruben

Wo einst die Kelten nach Kohle gruben

Heinitz. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung wurde in Heinitz der Weg auf den Riedberg zum Pingenzug der alten Keltengrube neu benannt

Heinitz. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung wurde in Heinitz der Weg auf den Riedberg zum Pingenzug der alten Keltengrube neu benannt. Oberbürgermeister Jürgen Fried, Bergwerksdirektor Friedrich Breinig und der Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland, Delf Slotta, gaben den nun neu benannten Weg "An der Keltengrube" frei, so eine Pressemitteilung von Herbert Müller von der Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Bergkapelle und der Singkreis Heinitz.Gewürdigt wurde mit dieser Namensgebung und einem Gedenkstein die Erinnerung an die ehemalige Grube und die kreativen Leistungen der keltischen Bergleute, die eine bedeutende technische Entwicklung angestoßen und die wirtschaftliche Grundlage für die ganze Region gelegt haben, teilt Müller mit. Eine Forschungsgemeinschaft habe festgestellt, dass der Gagat-Rohstoff einer Schmuckperle aus dem Keltengrab bei Rubenheim aus dem 7./6. Jahrhundert vor Christus als Kännelkohle aus dem Flöz Tauentzien der ehemaligen Grube Heinitz stammt, ebenso laut Professor Weisgerber auch der Rohstoff der Ringe der Ursula von Roden. Die Initiative Gasmaschinenzentrale halte die Erinnerung an diese großen Leistungen für angemessen, heißt es. red