1. Saarland

Wo einsamen Jungtieren geholfen wird

Wo einsamen Jungtieren geholfen wird

Wen es im Frühjahr raus ins Grüne treibt, der entdeckt viele Jungtiere im Gras, Gebüsch oder Wald. Manchmal wurden sie von ihrer Mutter verlassen oder haben sie im Straßenverkehr verloren. Aber nicht immer sind diese Tiere in Not und brauchen unsere menschliche Hilfe. Wer ein Jungtier findet, sollte es daher zunächst in Ruhe lassen und nicht anfassen, rät der Saarforst Landesbetrieb. Aus der Ferne könne beobachtet werden, ob die Mutter ihren Nachwuchs nach einiger Zeit holt. Vermeintlich hilflose Jungtiere wie Feldhasen, Füchse oder Rehkitze werden von den Eltern meist weiterhin gefüttert, erklärt der Saarforst. Wer verletzte, hilflose oder kranke Tiere finde, könne sich Rat holen bei Natur- oder Tierschutzvereinen. Bei Arten, die gejagt werden, wie etwa einem Rehkitz oder Feldhasen, könne auch der zuständige Jagdberechtigte kontaktiert werden. Den Namen erfährt man bei der Gemeinde oder der Polizei.

Egal ob Eichhörnchen, Vogel, Hase oder Rehkitz - kranke oder verletzte Tiere können auch in speziellen Einrichtungen abgegeben werden. Solch eine Anlaufstelle ist zum Beispiel die Wildtierauffangstation in Eppelborn. Außerdem gibt es verschiedene anerkannte Auffang- und Pflegestationen für Vögel im Saarland. Überall dort pflegen die Mitarbeiter die Tiere gesund und wildern sie anschließend artgerecht aus.

Die Wildtierauffangstation für Säugetiere in Eppelborn ist von April bis September von Montag bis Freitag von 8 bis 13.30 Uhr und von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. An Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 11 Uhr. Tel.: (06 81) 97 12 83 9 oder (01 60) 98 94 98 66. Die Zentrale Wildvogelauffangstation Köllertal in Püttlingen und zu erreichen unter Tel.: (01 73) 94 22 00 1 oder per Mail: wivo-koellertal@t-online.de