1. Saarland

Witterung stimmt auch die Statistik mild

Witterung stimmt auch die Statistik mild

St. Ingbert/Bliestal. Die anhaltend milde Witterung im November hat mit dazu beigetragen, dass die Arbeitslosigkeit ist im Saarpfalz-Kreis weiter gesunken ist. Das geht aus dem Arbeitsmarkt hervor, den die Agentur für Arbeit gestern vorgelegt hat. Demnach waren in St. Ingbert 940 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, immerhin 20 Prozent weniger als noch im November 2010

St. Ingbert/Bliestal. Die anhaltend milde Witterung im November hat mit dazu beigetragen, dass die Arbeitslosigkeit ist im Saarpfalz-Kreis weiter gesunken ist. Das geht aus dem Arbeitsmarkt hervor, den die Agentur für Arbeit gestern vorgelegt hat. Demnach waren in St. Ingbert 940 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, immerhin 20 Prozent weniger als noch im November 2010. Im Bereich der Arbeitsagentur-Geschäftsstelle ging die Erwerbslosenzahl ebenfalls nochmals deutlich zurück. So waren in der Stadt Blieskastel 400 sowie in den Gemeinden Gersheim 120 und Mandelbachtal 150 Arbeitslose registriert."Die Arbeitslosigkeit ist im Saarpfalz-Kreis auf den tiefsten Stand der letzten drei Jahren gefallen und unterschreitet die Fünf-Prozentmarke", berichtet Dietmar Kneis, Bereichsleiter der auf für Teile des Saarpfalz-Kreises zuständigen Agentur für Arbeit Neunkirchen. "Die Bewegungsdaten für den Monat November machen deutlich, dass es auf dem Arbeitsmarkt immer noch recht rege zugeht. Im Oktober meldeten sich kreisweit 330 Menschen erneut arbeitslos, gleichzeitig beendeten aber auch 280 ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt, davon mehr als 100 aus dem Bereich des SGB II", so Kneis. Das zeige, dass die Arbeitgeber sich auf die Fachkräftesicherung einstellen und auch Langzeitarbeitslosen eine Chance geben, sich im Job zu bewähren.

Gleichzeitig bleibt der Bestand an offenen Stellen hoch, die beim Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter gemeldet sind. Daher hofft man dort, trotz nicht mehr so optimistischer Konjunkturprognosen die Sockelarbeitslosigkeit weiter verringern zu können. schet