Neue Spekulationen Wird Kramp-Karrenbauer wirklich Merkels Nachfolgerin?

Saarbrücken · Geht sie oder bleibt sie im Saarland? Seit Monaten wird heftig über einen Wechsel von Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer nach Berlin diskutiert. Ein „Spiegel“-Bericht heizt die Spekulationen jetzt an.

Nach der Landtagswahl im Saarland - CDU Die Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel lächelt zusammen mit der Ministerpräsidentin des Saarlands, Annegret Kramp-Karrenbauer.

Nach der Landtagswahl im Saarland - CDU Die Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel lächelt zusammen mit der Ministerpräsidentin des Saarlands, Annegret Kramp-Karrenbauer.

Foto: dpa/Michael Kappeler

„Merkels Nummer eins“ titelt das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ heute auf seiner Internetseite. Darunter das lachende Gesicht der saarländischen Ministerpräsidentin neben Kanzlerin Angela Merkel. Die Spekulationen haben die Runde gemacht. Berlin erreicht. Wird Annegret Kramp-Karrenbauer in Merkels Fußstapfen treten?

So einiges spreche dafür, schreibt der Spiegel: „Aus Merkels Sicht wäre ein Wechsel Kramp-Karrenbauers nach Berlin geradezu zwingend, falls sie den Übergang wirklich selbst gestalten und eine Nachfolgerin aufbauen will.“ Als Chefin eines wichtigen Ressorts, etwa des Arbeits- und Sozialministeriums, könne Kramp-Karrenbauer schnell an Renommee gewinnen - und sich damit als künftige CDU-Chefin oder sogar Kanzlerin warmlaufen.

Auch wenn die saarländische Ministerpräsidentin außerhalb ihrer Heimat immer noch wenig bekannt ist, in der CDU gilt sie als gut vernetzt. Merkel halte große Stücke auf sie, heißt es in dem Text: „Die CDU-Politikerin ist schnell im Kopf, formuliert präzise, hat Humor - ungefähr so wie Merkel im kleinen Kreis.“

Zuhause im Saarland hat sie alles erreicht. „Was soll da noch kommen?“, fragte unsere Zeitung schon vor Wochen. Und wird damit auch vom „Spiegel“ zitiert. Kramp-Karrenbauer selbst schweigt beharrlich zu ihren Karriereplänen.