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Wir sehen unsere Existenz bedroht

Wir sehen unsere Existenz bedroht

Stadtmitte am Fluss Wir sehen unsere Existenz bedroht Zum Artikel "Handelsverband ist gegen ,Stadtmitte am Fluss'" - SZ vom 21. September Momentan ist das Projekt "Stadtmitte am Fluss" in aller Munde. Aus diesem Grunde ist es mir ein Anliegen, dieses Vorhaben aus Sicht unseres Saarbrücker Großhandelsunternehmens zu hinterfragen

Stadtmitte am Fluss Wir sehen unsere Existenz bedroht Zum Artikel "Handelsverband ist gegen ,Stadtmitte am Fluss'" - SZ vom 21. September Momentan ist das Projekt "Stadtmitte am Fluss" in aller Munde. Aus diesem Grunde ist es mir ein Anliegen, dieses Vorhaben aus Sicht unseres Saarbrücker Großhandelsunternehmens zu hinterfragen. In der über hundertjährigen Geschichte unseres Hauses gab es bereits viele Herausforderungen zu bestehen. Eine der schwierigsten Phasen war in den Jahren 1996 bis 1997 zu bewältigen. Die Folgen des Stadtbahnbaus nahmen an unserem alten Standort in St. Johann Existenz bedrohende Ausmaße an. Eigeninitiative in Form eines Neubaus und Umzug in den Gewerbepark Wiesenstraße rettete unser Unternehmen. Durch "Stadtmitte am Fluss" fühlen wir uns nun abermals in unserer Existenz bedroht. Wir finden es unerträglich, dass eine Stadt solch ambitionierten Plänen den Vorzug gibt, ohne sich Gedanken um das Wohl der Gewerbetreibenden zu machen, von deren Steuergeldern sie sich finanziert. Daher unser Appell an die Verantwortlichen: Ersparen Sie der Saarbrücker Wirtschaft dieses Projekt des Tunnelbaus, dessen wirtschaftliche und finanziellenNebenwirkungen beziehungsweise Risiken, nicht annähernd abzusehen sind. Hanno Fleißner, Saarbrücken Stadtrat Ärger für jeden, der SPD gewählt hat Zum Artikel "Grüne legen Rot-Rot-Grün auf Eis" - SZ vom 1. Oktober Geld des Steuerzahlers in sinnvolle Radwege investieren oder für einen zusätzlichen Bürgermeister rauswerfen? Die Grünen haben erkannt, dass die Radwege in Saarbrücken verbessert werden müssen und wollen unser Steuergeld in notwendige Radwege investieren. Eine gute, sachliche Politik. Statt in die Zukunft zu investieren, will die SPD den jetzigen Bürgermeister auf Kosten der Steuerzahler nach Hause schicken und das verschwendete Geld an Radwegen einsparen. Schade, dass man das erst nach der Wahl erfährt. Ein Ärger für jeden, der SPD gewählt hat.Wolfgang Joeckel,Saarbrücken. WeltkriegsOpfer Besser Artikel über das Bombardement Zum Artikel "Vorwärts, aber nicht vergessen" - SZ vom 10. Oktober Der Artikel des SZ-Redakteurs Rolshausen entspricht dem Zeitgeist. Da erlaubt sich ein Bürger auf die schweren Bombenangriffe Ende 1944 der Alliierten auf seine Heimatstadt hinzuweisen, schon kommt von diesem Redakteur die Beruhigungspille Valium 2010 des Vereins DenkmalMit. Herrn Rolshausen hätte es gut angestanden, einen angemessenen Beitrag über die mehrmalige Bombardierung Saarbrückens und die Opfer unter den Bürgern zu veröffentlichen. Meine Mutter hat zu dieser Zeit ihren gesamten Besitz verloren. Vor nicht allzu langer Zeit empörte sich die SZ in einem Bericht über den Zustand der Kriegsgräber auf Saarbrücker Friedhöfen. Vermutlich wollte man mit gestellter Empörung noch einige konservative Wähler zur Wahlurne locken. Jürgen Düpre, Saarbrücken Willi-Graf-Schau Kein Licht, kein Strom, keine HeizungZum Artikel "Saarbrücker Kämpfer für die Würde des Menschen" - SZ vom 24. Oktober Es ist sehr schön, dass die Stadt Willi Graf würdigen möchte und schöne Aluminium-Tafeln in der Einsegnungshalle des wunderschönen St. Johanner Friedhofs anbringen ließ. Es wurde auch eine Grundreinigung der Halle durchgeführt, und die oberen Fenster wurden abmontiert, um sie zu reinigen. Seitdem wurden sie jedoch nicht wieder angebracht. Leider trösten die Willi-Graf-Tafeln nicht über den Zustand der Halle hinweg. Die Trauernden, die sich in dieser unwirtlichen Einsegnungshalle mit nur 12 (!) Sitzplätzen zusammenpressen müssen, um der gerade Verstorbenen zu gedenken, fühlen sich dort überhaupt nicht willkommen. Auch wenn diese Halle einen Architekturpreis erhalten haben mag - der St. Johanner Friedhof mit all den Gräbern der großen Saarbrücker Familien hätte Besseres verdient. Wer sich einmal im strömenden Regen ins durchnässte Kondolenzbuch eintragen musste, der weiß, wovon ich rede. Kein Licht, kein Strom, keine Heizung, das Dach undicht. Wie soll dort - speziell im Herbst und Winter - eine angemessene Zeremonie abgehalten werden? Statt von einer Stadtmitte am Fluss zu träumen, würde die Stadt besser dort investieren. Eckhard Holzhauser, Jägersfreude Ruderregatta Auch die Mädchen holten sich einen Pokal Zum Artikel "Willkommene Abwechslung für die Weltmeister" - SZ vom 14. September Der Artikel erweckt den Eindruck, dass bei dem Schülerpokal nur Jungen erfolgreich waren und das Ludwigsgymnasium als alleinige erfolgreiche Schule den Pokal erhalten hat. Warum wurden denn die Mädchen vom Gymnasium am Schloss mit keiner Silbe erwähnt, die ebenso einen Pokal in ihren Händen gehalten haben? Sie und ihre äußerst engagierten Trainer waren über die einseitige Berichterstattung der SZ sehr enttäuscht! Sabine Herrmann, Saarbrücken Ludwigskirche Dank an Horst Heydt und Eckard Sander Zum Artikel "Von der Ludwigskirche waren alle begeistert" - SZ vom 7. September Der Bericht über unsere Gemeindefahrt nach Saarbrücken erweckt wegen der Kritik am Ludwigsplatz (wucherndes Gras zwischen den Steinen) und am Verkehrslärm der Autobahn den Eindruck, dass sich unsere Reisegruppe zu einem großen Teil mit diesen Problemen beschäftigt hätte. Unsere Gemeindefahrten sind keine Kaffeefahrten, sondern Studienreisen, bei denen wir uns mit kirchlichen, kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten und Zusammenhängen beschäftigen. In Saarbrücken - und zur Reisevorbereitung schon in Leverkusen - haben wir uns deshalb besonders mit dem Auftrag des Bauherrn der Ludwigskirche, Fürst Wilhelm Heinrich, an seinen Baumeister Stengel beschäftigt, der lautete: "Jeder soll erkennen, Gott ist Ursache, Mitte und Ziel unseres Lebens". Bauherr und Baumeister haben zudem das theologische Programm Martin Luthers im Baustil des Barock umgesetzt. Dies konnten wir in ganz eindrucksvoller und unvergesslicher Weise in der Ludwigskirche erleben, durch die uns Horst Heydt geführt hat. Auch Eckard Sander gilt ein besonderer Dank für seine interessante und lebhafte Führung durch das Saarbrücker Schloss. Wir werden die Stadt in ganz besonderer Erinnerung behalten und gerne wieder zurückkehren. Karlheinz Beeres, Leverkusen JugendarbeitErfolg des Exodus gibt den Gründern Recht Zum Artikel "15 Jahre Café Exodus" - SZ vom 29. September Zum Jubiläum des Café Exodus sollte erwähnt werden, dass es nur den Bemühungen des damaligen Dechanten Erhard Bertel und des Bank-Prokuristen Werner Geiger zu verdanken ist, dass diese wichtige Einrichtung so zentral in Saarbrücken liegt und für so viele Jugendliche zugänglich ist. Früher war in den heutigen Exodus-Räumen eine Bank. Als deren Umzug in die Ursulinenstraße geplant war, verhandelten Bertel und Geiger unermüdlich mit dem Bistum Trier, um das Café Exodus in den zentralen Räumen unterbringen zu dürfen. Als Vermächtnis kann den Jugendlichen das engagierte Vorgehen von Geiger und Bertel mitgegeben werden, auch als Ansporn, dass es sich immer lohnt, sich für andere einzusetzen und um Ideen auch mal zu kämpfen. Der Erfolg des Cafés gibt den beiden nachhaltig Recht! Elisabeth Geiger, Saarbrücken Mutige Helfer Jugendliche jagten Handtaschendieb Zur Diskussion über die Jugend von heute Mir wurde vor einem Lokal am St. Johanner Markt die Handtasche von einem jungen Mann entwendet. Ich habe sofort die Verfolgung aufgenommen und um Hilfe gerufen. Da wurde ich schon von zwei oder drei Jugendlichen (Alter kann ich leider nicht schätzen) überholt, die direkt die Verfolgung aufnahmen. Da sich der Dieb nun in die Enge getrieben fühlte, ließ er meine Handtasche fallen und verschwand. Leider konnte ich den Jugendlichen, durch deren Hilfe ich meine Tasche wiederbekam, nicht persönlich danken, da ich sie in der Menge nicht mehr fand. Claudia Quack, Saarbrücken