1. Saarland

"Wir haben gespielt, als hätten wir noch die Badelatschen an"

"Wir haben gespielt, als hätten wir noch die Badelatschen an"

Hangard. Fußball-Saarlandligist SV Rot-Weiß Hasborn hat im Auswärtsspiel bei der SVGG Hangard trotz eines 0:3-Rückstandes nach 30 Minuten noch einen Zähler geholt. Karsten Rauber rettete den Rot-Weißen mit seinem 3:3-Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit vor 250 Zuschauern gerade noch vor der zweiten Saisonniederlage. Trainer Heiko Wilhelm war nach dem Schlusspfiff trotzdem stinksauer

Hangard. Fußball-Saarlandligist SV Rot-Weiß Hasborn hat im Auswärtsspiel bei der SVGG Hangard trotz eines 0:3-Rückstandes nach 30 Minuten noch einen Zähler geholt. Karsten Rauber rettete den Rot-Weißen mit seinem 3:3-Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit vor 250 Zuschauern gerade noch vor der zweiten Saisonniederlage. Trainer Heiko Wilhelm war nach dem Schlusspfiff trotzdem stinksauer. "Ich konnte mich über das 3:3 nicht freuen. Was da vorher passiert ist, hat mich zu sehr frustriert", erklärte der 41-Jährige.Seine Elf fand in der ersten halben Stunde überhaupt nicht ins Spiel. "Da haben wir gespielt, als hätten wir die Badelatschen aus dem Schwimmbad noch an", ärgerte sich der Übungsleiter. Schon in der dritten Minute geriet seine Mannschaft in Rückstand. Sergej Schrefer wurde von Torwart Christian Reiter im Strafraum gefoult. Denn fälligen Elfmeter verwandelte Steven Kuntz zum 1:0 für Hangard. Hasborn fand auch nach dem 0:1 nicht ins Spiel. Nachdem die Abwehr bei einem Einwurf in der elften Minute nicht im Bilde war, überlupfte Schrefer Torwart Reiter zum 2:0 für die Gastgeber. "Da waren wir komplett im Tiefschlaf", stöhnte Wilhelm. Nach einer halben Stunde nutzte Tobias Trautzburg dann einen Fehler des SV im Spielaufbau, um das 3:0 für Hangard zu erzielen. Nun endlich wurden die Gäste wach. In der 35. Minute köpfte Karsten Rauber eine Flanke von Mike Bach zum 1:3 ins Netz. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ Mathias Zimmer mit einem Schuss aus 25 Metern in den Winkel das 2:3 folgen. In der zweiten Hälfte drückte Hasborn, doch es dauerte bis zur Nachspielzeit ehe Rauber nach einem langen Verzweiflungsball in den Strafraum zum 3:3 traf. sem