1. Saarland

Wie gefährlich sind Zeckenbisse und Mückenstiche?

Wie gefährlich sind Zeckenbisse und Mückenstiche?

St. Wendel. Kleiner Biss, große Verunsicherung: Auf diese Formel lässt sich die Angst vor Zeckenbissen und der Übertragung von Krankheiten zusammenfassen. Dass in der vergangenen Woche drei Fälle von Hirnhauterkrankungen (FSME) im Raum St. Ingbert-Rohrbach entdeckt wurden, die vermutlich von Zecken aus dem Saarpfalz-Kreis übertragen wurden, trägt nicht gerade zur Entspannung bei

St. Wendel. Kleiner Biss, große Verunsicherung: Auf diese Formel lässt sich die Angst vor Zeckenbissen und der Übertragung von Krankheiten zusammenfassen. Dass in der vergangenen Woche drei Fälle von Hirnhauterkrankungen (FSME) im Raum St. Ingbert-Rohrbach entdeckt wurden, die vermutlich von Zecken aus dem Saarpfalz-Kreis übertragen wurden, trägt nicht gerade zur Entspannung bei. Zudem grenzt das St. Wendeler Land an das FSME-Risikogebiet Birkenfeld im benachbarten Rheinland-Pfalz. Wie gefährlich ist der Biss dieser kleinen Tiere? Wie erkennt man Krankheitsanzeichen? Wie kann man sich davor schützen?Auf all diese Fragen und einige mehr hat Andreas Kramer Antworten. Kramer ist stellvertretender Leiter des St. Wendeler Gesundheitsamtes. In den vergangenen Jahren habe es im Landkreis ganz vereinzelte Fälle von FSME gegeben, so der Experte. Bei allen hätten sich die Erkrankten die Bisse außerhalb der Region zugezogen. Das Risiko im St. Wendeler Land an dieser Form der Hirnhautentzündung zu erkranken, schätzt er im Promillebereich. Ein niedriger Prozentsatz der Gebissenen erkranke allerdings an Borreliose, einer durch die Zecken übertragenen Bakterieninfektion.Noch Fragen? Die beantwortet Andreas Kramer am heutigen Donnerstag, 21. August, von zehn bis elf Uhr, am SZ-Telefon in der St. Wendeler Redaktion. Kramer ist dann unter der Rufnummer (06851) 9396951 zu erreichen. Natürlich informiert der Fachmann nicht nur über Zeckenbisse, sondern auch über die Gefahren und die Behandlung von Insektenstichen allgemein. vf