Wie der Saarforst den Wald aufteilt

Wie der Saarforst den Wald aufteilt

Kreis Neunkirchen. Zum 1. September ist die Reform des Landesbetriebs Saarforst in Kraft getreten (unsere Zeitung berichtete). Die Leiter jedes Forstreviers sind künftig wieder für alle Aufgaben zuständig - von der Waldbewirtschaftung über die Brennholz-Bereitstellung bis hin zur Jagd

Kreis Neunkirchen. Zum 1. September ist die Reform des Landesbetriebs Saarforst in Kraft getreten (unsere Zeitung berichtete). Die Leiter jedes Forstreviers sind künftig wieder für alle Aufgaben zuständig - von der Waldbewirtschaftung über die Brennholz-Bereitstellung bis hin zur Jagd. Zudem wurde die Zahl der Forstreviere von 18 auf 33 erhöht, die jeweiligen Revierflächen auf durchschnittlich 1500 Hektar verkleinert. Damit hat sich auch das Gesicht der Revierlandschaft im Kreis Neunkirchen verändert. Insgesamt liegen von Saarforst betreute Wälder in sieben der jetzt 33 neuen Forstbezirke. Das teilt der Saarforst auf Anfrage unserer Zeitung mit.Zweigeteilt ist das so genannte Ausbildungsrevier. Der südliche Teil fällt in die Gemeinde Eppelborn, der nördliche Teil in die Gemeinde Marpingen. Gesamtfläche Wald: 690 Hektar. Revierförster: Roland Wirtz. "Das Ausbildungsrevier bei Eppelborn dient einerseits als Schulungsrevier für die Auszubildenden von Saarforst", erklärt Volker Wild, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei Saarforst. "Es ist gleichzeitig aber auch Lehrrevier für Naturschutz und Waldökologie. Hier werden Konzepte zu den Themen Naturschutz und Waldbau, Waldlandschaftspflege und Waldökologie erprobt und geschult. Außerdem sind hier Demonstrationsflächen für die Außendarstellung des Saarforst zum Thema Wald und Naturschutz. Und auch Motorsägen-Kurse finden hier statt."

Das so genannte Regionalparkrevier LIK Nord berührt die Gemeinden Merchweiler, Schiffweiler und zum Teil die Stadt Neunkirchen. Fläche Wald: 1620 Hektar (1275 Hektar Staatswald, 345 Hektar Kommunalwald). Revierförsterin: Nina Dielschneider. Wild: "Zu den Aufgaben der Revierleiterin gehört hier als Sonderaufgabe besonders die Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Naturschutzgroßvorhaben Landschaft der Industriekultur Nord. Darüber hinaus auch die Mitwirkung am Erstellen von Fachplanungen für die Waldflächen im Projektgebiet."

Das Revier Wustweiler umfasst die Gemeinden Eppelborn und Illingen, dazu kommt Marpingen. Fläche Wald: 1520 Hektar (625 Hektar Staatswald, 895 Hektar Kommunalwald). Revierförster: Ingo Piechotta. Das Revier Ottweiler deckt im Wesentlichen die Kommune Ottweiler ab. Fläche Wald: 1516 Hektar (1325 Hektar Staatswald, 191 Hektar Kommunalwald). Revierförster: Klaus Schuld. Zum Revier Bexbach zählen im Landkreis Neunkirchen nur die Staatswaldflächen, die noch innerhalb der Stadtgrenze Neunkirchen liegen - zirka 300 Hektar. Revierförster: Heiner Scherer. Das Revier Furpach berührt Teile der Stadt Neunkirchen, umfasst im Wesentlichen die Gemarkung Kohlhof, dazu kommen Teile der Gemeinde Spiesen-Elversberg. Fläche Wald: 1580 Hektar (ausschließlich Staatswald). Revierförster: Thomas Brill. Schließlich liegt noch eine Teilfläche der Gemeinde Spiesen-Elversberg von zirka 300 Hektar Staatswald im Revier St. Ingbert Nord. Revierförster: Bodo Marschall.

Eine Revierkarte mit den jetzt 33 Revierbezirken sowie Kontaktdaten steht auf der Internetseite des Landesbetriebs Saarforst.

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