Grubenwasser: Widerstand gegen Grubenflutung wächst

Grubenwasser : Widerstand gegen Grubenflutung wächst

Der Widerstand gegen den geplanten Anstieg des Grubenwassers wächst weiter. Gestern verabschiedete der Kreis­ausschuss des Landkreises Saarlouis einstimmig eine Resolution mit dem Titel „Keine Experimente auf Kosten von Menschen und Natur infolge unabsehbarer Risiken durch den Grubenwasseranstieg“. Der Kreis fordert darin, die zuständigen Behörden dürften sich nicht auf die RAG-Gutachten verlassen. Es müsse durch neutrale Gutachten belegt sein, dass „mit 100-prozentiger Sicherheit eine Gefährdung für Mensch und Natur ausgeschlossen“ wird.

Der Widerstand gegen den geplanten Anstieg des Grubenwassers wächst weiter. Gestern verabschiedete der Kreis­ausschuss des Landkreises Saarlouis einstimmig eine Resolution mit dem Titel „Keine Experimente auf Kosten von Menschen und Natur infolge unabsehbarer Risiken durch den Grubenwasseranstieg“. Der Kreis fordert darin, die zuständigen Behörden dürften sich nicht auf die RAG-Gutachten verlassen. Es müsse durch neutrale Gutachten belegt sein, dass „mit 100-prozentiger Sicherheit eine Gefährdung für Mensch und Natur ausgeschlossen“ wird.

Die Volksinitiative gegen die Grubenflutung, die der Illinger Bürgermeister Armin König (CDU) angestoßen hatte, hat nach Königs Angaben allein in Illingen über 1200 Unterschriften gesammelt. Kommen 5000 Unterschriften zusammen, muss sich der Landtag damit befassen. Die Online-Petition des Landesverbandes der Bergbaubetroffenen IGAB Saar hat rund 2100 Unterschriften gesammelt. Die Petition ist nicht bindend. Die IGAB will aber erreichen, dass sich der Landtag mit dem Thema auseinandersetzt.

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