1. Saarland

Wenn Zwillinge, Brüder und Väter gemeinsam Fußball spielen

Wenn Zwillinge, Brüder und Väter gemeinsam Fußball spielen

Hofeld. Zur Halbzeit stand es 0:0. Im zweiten Durchgang drückte die Trainer-Auswahl des Kreises Nordsaar gegen eine Mannschaft von Vätern, Zwillingen und Brüder-Paaren in der Ernst-Langendörfer-Arena des SV Hofeld kräftig auf das Tempo, ließ den Ball und den Gegner laufen, zeigte herrlichen Kombinations-Fußball und gewann in dieser Höhe verdient mit 5:1

Hofeld. Zur Halbzeit stand es 0:0. Im zweiten Durchgang drückte die Trainer-Auswahl des Kreises Nordsaar gegen eine Mannschaft von Vätern, Zwillingen und Brüder-Paaren in der Ernst-Langendörfer-Arena des SV Hofeld kräftig auf das Tempo, ließ den Ball und den Gegner laufen, zeigte herrlichen Kombinations-Fußball und gewann in dieser Höhe verdient mit 5:1. So sahen es auch die zirka 200 Zuschauer des ganz besonderen Kirmesspiels. Die Spielzeit wurde auf zwei Mal 35 Minuten verkürzt, um noch Luft für die dritte "Halbzeit" zu haben, wie Stadionsprecher Hartmut Seibert verkündete.Daniel Thomas schoss in der 37. Minute das erste Tor. Die weiteren Treffer für die Trainer-Auswahl erzielten Franz Josef Johann (zwei), Franz-Josef Schmitt und der Trainer des SV Hofeld, Bernd Nötzel. In der vorletzten Minute gelang Mathias Kornbrust der Ehrentreffer zum 5:1.

Betreut wurde die Trainer-Auswahl von Gottfried Peter. Der frühere Bundesliga-Spieler von 1860 München sagte: "Es hat Spaß gemacht, dem Spiel auf technisch hohem Niveau und ohne Zwänge zuzusehen. Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Auftreten dieser Trainer-Auswahl." Sein Gegenüber, Reinhard Bick ("Matz"), war es, wie er sagte, mit seinen Mannen nicht: "Gerade von den jüngeren Spielern hätte ich mehr erwartet."

Zum Einsatz auf Hofelder Seite kamen unter anderem die Zwillinge Christoph und Markus Therre, Lukas und Mathias Marquitz mit ihrem Vater Karl Heinz, Lukas und Mathias Kornbrust und die Brüder Maurice, Rafael und Jerome White.

Geleitet wurde das Spiel von dem früheren Bundesliga-Schiedsrichter Volkmar Fischer. Er brauchte bei der äußerst fairen Begegnung keine Karte zu zücken. Das außergewöhnliche Spiel war von Reinhard Bick eingefädelt worden. Sein Motiv: "Weil es schon was ganz besonderes ist, dass in einem Dorf mit 1100 Einwohnern so viele Zwillinge, Brüder und Väter gemeinsam Fußball spielen."

svhofeld.de