Weitere Beiträge in der Diskussion um Wirtschaftsbetriebe Saarlouis

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Saarlouis. "Für mich war und ist das etwas, das nicht in die Öffentlichkeit gehört", sagt Peter Demmer zu den Geschehnissen bei den Wirtschaftsbetrieben Saarlouis (wbs), über die unsere Zeitung in jüngster Zeit ausführlich berichtete. Der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion will wbs-Geschäftsführerin Marion Jost zwar "einige Fragen stellen"

Saarlouis. "Für mich war und ist das etwas, das nicht in die Öffentlichkeit gehört", sagt Peter Demmer zu den Geschehnissen bei den Wirtschaftsbetrieben Saarlouis (wbs), über die unsere Zeitung in jüngster Zeit ausführlich berichtete. Der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion will wbs-Geschäftsführerin Marion Jost zwar "einige Fragen stellen". Aber erst danach werde die SPD-Fraktion sich äußern.Der fraktionslose Stadtverordnete Dirk Scholl sieht derweil "das politische Niveau des Stadtrates von Saarlouis ist auf einen neuerlichen Tiefststand gesunken". Eine Personalentscheidung werde zur Affäre hochstilisiert, "und alle versuchen, daraus politisch Kapital zu schlagen".

Für Scholl ist dies symptomatisch für das Erscheinungsbild des Rates.

"Die Streitpunkte und Auseinandersetzungen werden Gegenstand der Diskussion in den zuständigen Gremien sein, deren Beratungen wollen und dürfen die Grünen nicht vorgreifen", sagt Gabriel Mahren, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Saarlouiser Rat. Dass die internen wbs-Vorgänge in den beginnenden OB-Wahlkampf hineinspielen scheine unvermeidlich, als Gegenstand der Wahlkampfauseinandersetzung seien sie aber eher untauglich.

"Wir als Grüne erwarten von allen Bewerbern einen inhaltlich akzentuierten, fairen und offenen Wahlkampf", sagt Mahren. Dabei solle es um wichtige Themen wie demografischen Wandel, Verkehrspolitik, Standortpolitik oder Klimaschutz gehen.

"Deshalb kommt der Wahl der Verwaltungschefin oder des Verwaltungschefs, aber auch dem Stil der Auseinandersetzung eine herausgehobene Bedeutung zu", meint Mahren.

"Wir fordern Antworten auf die drängenden Fragen zur Zukunft unserer Stadt, einen Diskurs um die besten Lösungen, im Klartext, fair, und ohne Polemik", unterstreicht er. pum