Wasser, Wald und eine wilde Schlucht

Wasser, Wald und eine wilde Schlucht

Hangard. Es plätschert friedlich. Schon gleich zu Beginn mitten im Dorf. Und danach im Wald. Ein beruhigendes Geräusch. Wasser. Aus dem Berg kommt es, unsichtbar, fließt durch Rohre, sammelt sich in Sandsteintrögen, läuft weiter als kleiner Bach oder versickert. Wasser begleitet den Wanderfreund auf dem ersten Premiumwanderweg im Kreis Neunkirchen

Hangard. Es plätschert friedlich. Schon gleich zu Beginn mitten im Dorf. Und danach im Wald. Ein beruhigendes Geräusch. Wasser. Aus dem Berg kommt es, unsichtbar, fließt durch Rohre, sammelt sich in Sandsteintrögen, läuft weiter als kleiner Bach oder versickert. Wasser begleitet den Wanderfreund auf dem ersten Premiumwanderweg im Kreis Neunkirchen. Denn der führt von Brunnen zu Brunnen - und deshalb heißt er auch so: Brunnenpfad Hangard. Rund 15 Kilometer lang ist die Strecke, die am Dorfbrunnen in der Ortsmitte startet, stets vorbildlich ausgeschildert Richtung Sportplatz führt und dort in den Wald einbiegt. Reizvoll schlängelt sich der Pfad zum Kameradschaftsbrunnen, führt dann hinunter ins Schönbachtal, macht einen Abstecher zur Eberts-Quelle, steigt hoch zum Gorrenberg und weiter Richtung Steinerner Mann. Der Frankenbrunnen liegt versteckt mitten im Wald, dann tief unten, in der Nähe von Bexbach, folgen Karls- und Hollerbrunnen. Steil steigt der Weg dann wieder hoch Richtung Hangard, bietet auf der Höhe prächtige Fernsichten, kurvt zum Freundschaftsbrunnen und zur Lichtenkopf-Hütte. Dann verwandelt er sich zum wilden "Schluchtenpfad", stürzt über Treppen und Stege nach unten bis zum Zimmermannsfelsen und führt entlang der Oster wieder zurück nach Hangard. Abwechslungsreiche Wege, unterschiedliche Vegetation, reizvolle Aussichtspunkte und natürlich die schönen kleinen Brunnen zeichnen die Tour aus. Etwa 2000 Arbeitsstunden haben Ehrenamtliche aus Hangard sowie Helfer aus Münchwies und Frankenholz geleistet, damit der Weg entstehen konnte. Leiter des Projektes ist der stellvertretende Ortsvorsteher, Herbert Volz, wichtige Mitarbeiter fand er in Valentin Peter und Michael Bollen. Das Deutsche Wanderinstitut hat den Brunnenpfad Hangard mit 46 Punkten bewertet, das kann sich sehen lassen.