Was tun, wenn der Kater mit am Frühstückstisch sitzt?

Was tun, wenn der Kater mit am Frühstückstisch sitzt?

Saarbrücken. Es pocht, es hämmert, den Kopf martern stechende Schmerzen. Wer kennt sie nicht, die Begleiterscheinungen eines Brummschädels, eines trinkkräftig erworbenen Katers nach durchfeierter Fastnacht? Da schwören viele auf ein Katerfrühstück

Saarbrücken. Es pocht, es hämmert, den Kopf martern stechende Schmerzen. Wer kennt sie nicht, die Begleiterscheinungen eines Brummschädels, eines trinkkräftig erworbenen Katers nach durchfeierter Fastnacht? Da schwören viele auf ein Katerfrühstück. Doch was eignet sich dafür am besten?

Mark Neufang, leitender Oberarzt in den Saarland Kliniken Neunkirchen, empfiehlt, dem Kater bereits vorzubeugen: "Das wichtigste ist, neben dem Alkohol auch Wasser zu trinken, denn der Kater kommt durch die Dehydrierung des Körpers zustande." Und wenn er dann da ist, der Kater, trinke man am besten "Tees, Wasser und Fruchtsäfte". Und als feste Nahrung sollte auf den Tisch: Brot und mageres Fleisch

Für Jens Jakob, Chef des Saarbrücker Sterne-Restaurants "Le Noir" ist die Zutatenliste klar und kurz: "Alles, was sauer ist, hilft: eingelegte Heringe, saure Gurken. Der Mensch isst in der Regel instinktiv genau das, was jetzt richtig ist." Zudem müsse viel getrunken werden, denn der Alkohol entziehe dem Körper viel Flüssigkeit. Der Geheimtipp von Jakob ist zugegebenermaßen für viele eher ein Killer unter den Stimmungsmachern: "Frühzeitiges Aufhören mit dem Trinken, also nicht gerade das letzte Glas am Bett trinken." Er selbst, so Jakob, trinke zwar nur selten, doch hätten gegen den Kater auch schon mal vier Liter Cola geholfen: "Einfach eine Kalorienbombe reinschieben oder deftiges Essen." hcr

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