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Was passiert eigentlich bei Mama und Papa auf der Arbeit?

Was passiert eigentlich bei Mama und Papa auf der Arbeit?

Saarbrücken. Wo arbeiten eigentlich meine Eltern? Diese Frage wurde am Freitag den Kindern der Mitarbeiter von IDS Scheer in Saarbrücken beantwortet. Das Unternehmen organisierte erstmals einen Mitarbeiterkindertag und bot dabei dem Nachwuchs einen Einblick in die Welt der Informationstechnologie

Saarbrücken. Wo arbeiten eigentlich meine Eltern? Diese Frage wurde am Freitag den Kindern der Mitarbeiter von IDS Scheer in Saarbrücken beantwortet. Das Unternehmen organisierte erstmals einen Mitarbeiterkindertag und bot dabei dem Nachwuchs einen Einblick in die Welt der Informationstechnologie. Philline Vietor aus Bexbach, zehn Jahre alt, fand den Besuch im Unternehmen "richtig spannend". Ihr Papa Marc arbeitet als Berater und "ist ganz oft weg". Was genau zu seinen Aufgaben gehört, wusste die Zehnjährige zwar nicht, aber das, was Papa ihr erzählte, hörte sich interessant an. "Und jetzt kann ich mir alles zeigen lassen", sagte sie. Von morgens bis abends arbeite Kevins Mama. Klotilda Aliaj ist Programmiererin, ein Beruf, den sich auch Kevin vorstellen kann. "Ich habe heute viel über die Firma erfahren", sagte der 14-Jährige. Für Lars Wagner vom Rastpfuhl steht schon fest: "Wenn mein Traum, Astronaut oder Pilot zu werden, nicht klappt, werde ich Informatiker." Denn das ist der Beruf von Mama Julia und Papa Karl. Der Besuchertag begann mit einer kindgerechten Vortragsreihe über die Themen Administration, Vertrieb, Beratung und über das Herzstück des Unternehmens, die Softwareentwicklung. Nicht minder interessant war die Führung durch den Betrieb, die Edith Albert-Deniffl, Leiterin des Gebäudemanagements, mit den Kindern unternahm. Zunächst besuchten sie den Konferenzraum. "Hier können eure Eltern mit Unternehmen auf der ganzen Welt konferieren", erklärte Albert-Deniffl. Das testeten die Kinder gleich selbst aus und winkten in die Kamera. Am Ende der Führung durfte der Nachwuchs dann noch in einen Raum, den eigentlich kaum ein Mitarbeiter betreten darf. Ganz fasziniert beschreibt Lars ihn so: "Die heiligen Hallen des August Wilhelm Scheer." "Der Turm", wird der Raum des Firmengründers auch genannt. hth