1. Saarland

Warten auf bessere Zeiten geht weiter

Warten auf bessere Zeiten geht weiter

Kirkel/Homburg. Mit jeweils drei Toren Unterschied haben die Handballer des TV Kirkel und des TV Homburg am Wochenende ihre Spiele in der Saarlandliga verloren. Die Kirkeler mussten sich am Samstag bei der HSG Dudweiler/Fischbach mit 21:24 geschlagen geben. Homburg ging am Sonntag vor eigenem Publikum beim 24:27 gegen die HF Untere Saar II leer aus

Kirkel/Homburg. Mit jeweils drei Toren Unterschied haben die Handballer des TV Kirkel und des TV Homburg am Wochenende ihre Spiele in der Saarlandliga verloren. Die Kirkeler mussten sich am Samstag bei der HSG Dudweiler/Fischbach mit 21:24 geschlagen geben. Homburg ging am Sonntag vor eigenem Publikum beim 24:27 gegen die HF Untere Saar II leer aus. Sowohl der Kirkeler Trainer Alexander Gros als auch Jörg Ecker, der sportliche Leiter der Homburger, waren sich in ihrer Bilanz einig: "Diese Niederlagen waren völlig überflüssig."Der TV Kirkel legte in Dudweiler zwar "eine katastrophale erste Halbzeit" hin (8:12), versäumte es dann aber in den zweiten 30 Minuten, das Spiel noch zu drehen. Denn da hatten sie klare Möglichkeiten fast im Dutzend, um den Rückstand aufzuholen oder sogar in Führung zu gehen. Gros: "Was wir da an Möglichkeiten versiebt haben, geht auf keine Kuhhaut." So hatte Dudweiler beim Abpfiff knapp das bessere Ende für sich. Unterm Strich war Alexander Gros so unzufrieden jedoch nicht: "Es hat sich definitiv wieder gezeigt, dass unsere Formkurve klar nach oben geht. Wir müssen es nur mal wieder schaffen, zwei gute Halbzeiten zu spielen und unsere Möglichkeiten vorne konsequenter zu nutzen. Die Abwehr hat mich schon in Dudweiler überzeugt."

Jörg Ecker machte die erneute Heimniederlage des TV Homburg an folgender Erkenntnis fest: "Wir haben gute Einzelspieler, sind aber noch keine gute Mannschaft. Mir wird einfach zu wenig Herzblut investiert." Ecker vermisste gegen die HF Untere Saar II vor allem "die Laufbereitschaft im Rückzug". Die Gäste seien deshalb auch zu zahlreichen Tempogegenstößen gekommen, "weil wir vorne unsere Chancen unkonzentriert und kläglich vergeben haben und uns dann nicht zurückgekämpft haben". Auch deshalb habe der TVH nicht ein einziges Mal im ganzen Spiel geführt.

Jörg Ecker kündigt nun ein "klärendes Gespräch" unter der Woche an, kritisiert aber auch, "dass unser Spielplan so zerstückelt ist, dass wir bisher noch nicht unseren Spielrhythmus finden konnten". Die Homburger sind mit 2:8 Punkten nun Drittletzter, der TV Kirkel (ebenfalls 2:8) ziert das Tabellenende der Saarlandliga. Doch sowohl Alexander Gros als auch Jörg Ecker sind sicher, "dass wir da unten schon bald rauskommen".