1. Saarland

Wälder im Saarland im besseren Zustand als die in anderen Bundesländern

Schadensvergleich beim „Waldgipfel der Länder“ : Saar-Wäldern geht es „relativ gut“

Im Vergleich zu anderen Bundesländern geht es den Wäldern des Saarlands relativ gut. Dass das Land beim Vergleich der Schadensbilanzen nach drei Trockenjahren auf dem Waldgipfel der Länder weniger große Schadflächen als andere Länder aufweist, hat nach Angaben von Saar-Umweltminister Reinhold Jost (SPD) unter anderem mit dem Laubbaumanteil von 75 Prozent zu tun.

„Der Anteil des Verliererbaums Fichte an der Gesamtwaldfläche liegt bei nur 14 Prozent“, sagte er am Mittwoch. Zwar würden auch bei den Buchen vermehrt Trockenschäden festgestellt. Der nasse und kühle Mai habe aber zu einer gewissen Entspannung geführt. Bis auf vorgeschädigte Altbuchen präsentierten sich die Waldbäume aktuell in gutem Zustand. „Das etwas günstigere Wetter lässt schon erkennen, dass sich die Schädigung von Buchen und Eichen in diesem Jahr nicht in dem Umfang fortsetzt wie befürchtet. Eine leichte Erholung erscheint möglich“, sagte Jost.

Die Fichten-Schadfläche im Saarland umfasste Anfang des Jahres den Angaben zufolge rund 460 Hektar. Betroffen sei etwas mehr als ein Prozent der Staatswaldfläche. Das sei nur etwa die Hälfte des bundesweiten Durchschnitts.