1. Saarland

Vorfreude auf die Duelle mit dem VfK Schifferstadt

Vorfreude auf die Duelle mit dem VfK Schifferstadt

Saarbrücken. Saarländische Ringer-Vereine der 2. Bundesliga kämpften seit Gründung dieser zweithöchsten deutschen Leistungsklasse im Jahre 1978 in der Gruppe Mitte oder West - überwiegend gegen Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und Hessen

Saarbrücken. Saarländische Ringer-Vereine der 2. Bundesliga kämpften seit Gründung dieser zweithöchsten deutschen Leistungsklasse im Jahre 1978 in der Gruppe Mitte oder West - überwiegend gegen Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen und Hessen. Ab der kommenden Punktrunde geht die Reise der derzeit drei Zweitligisten von der Saar aber nicht mehr nach Aachen-Walheim oder Kleinostheim, sondern in südlichere Gefilde.

Der Deutsche Ringer-Bund hat nämlich auf seiner jüngsten Bundesliga-Tagung im hessischen Arheilgen die Gruppen Mitte und Süd der 2. Bundesliga neu eingeteilt. Demnach werden die RG Saarbrücken, der ASV Hüttigweiler und Aufsteiger RSV Spiesen-Elversberg zukünftig mit dem TuS Adelhausen, der RG Hausen-Zell (beide Südbaden), dem TSV Benningen, dem ASV Schorndorf (beide Württemberg), dem TSV Westendorf (Bayern), dem KSV Schriesheim (Nordbaden) und dem früheren deutschen Meister VfK Schifferstadt in der Südgruppe kämpfen.

In ersten Stellungnahmen äußerten sich Vertreter der saarländischen Vereine zufrieden über die Neueinteilung ihrer Mannschaften. So meinte Sportkoordinator Herbert Ries von der RG Saarbrücken: "Wir haben ermittelt, dass wir insgesamt 50 Kilometer weniger fahren müssen als bisher in der Gruppe Mitte. Wir freuen uns vor allem auf die Kämpfe gegen Schifferstadt."

Verbands-Funktionär Ralf Diener begrüßt, dass durch die Umgruppierung in der 2. Bundesliga neue, bisher fast unbekannte Gegner ins Saarland kommen. Er schätzt die Südgruppe etwas schwächer ein, als es die Gruppe Mitte in der letzten Saison war. Mit Diener wurde auf der gleichen Tagung erstmals ein Saarländer als Beisitzer in den Bundesliga-Ausschuss gewählt.

Dirk Kaisner vom RSV Spiesen-Elversberg hat ausgerechnet, dass der weiteste Weg, den seine Mannschaft zurücklegen muss, fast 400 Kilometer weit ins bayrische Westendorf führt. Dem Aufsteiger aus der Regionalliga ist es im Übrigen egal, ob er in der Mitte oder im Süden um den Ligaverbleib kämpfen wird. Hüttigweilers Trainer Frank Reinshagen freut sich, dass durch die Südvereine "ein frischer Wind" in die Illtalhalle wehen wird. Zur Kampfstärke der neuen Gruppe kann der Trainer nichts sagen. aki