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Von Freisens Höhen fließt mehr Strom

Von Freisens Höhen fließt mehr Strom

Saarbrücken/Freisen. Die Saarbrücker Stadtwerke sind mit 24,9 Prozent am Windpark Freisen, der größten Anlage im Saarland, beteiligt. Dieser Windpark wird nun für 24 Millionen Euro technisch auf den neusten Stand gebracht, wie die Stadtwerke weiter mitteilen. Sechs neue, leistungsfähigere Windanlagen ersetzen beim sogenannten "Repowering" zwölf der bisher 15 Windräder

Saarbrücken/Freisen. Die Saarbrücker Stadtwerke sind mit 24,9 Prozent am Windpark Freisen, der größten Anlage im Saarland, beteiligt. Dieser Windpark wird nun für 24 Millionen Euro technisch auf den neusten Stand gebracht, wie die Stadtwerke weiter mitteilen. Sechs neue, leistungsfähigere Windanlagen ersetzen beim sogenannten "Repowering" zwölf der bisher 15 Windräder. Obwohl sich damit die Anlagenzahl von 15 auf neun verringert, steigt die Leistung von 12,4 auf 19,6 Megawatt. Mit weiteren Standorten in Freisen-Eitzweiler (zweimal anderthalb Megawatt) und Losheim am See (zwei Megawatt) ergibt sich eine Gesamtparkleistung von 24,6 Megawatt. Der Ertrag von rund 56 Millionen Kilowattstunden entspricht dem Stromverbrauch von gut fünf Prozent aller saarländischen Haushalte. Die Stadtwerke setzen nicht nur in Freisen auf umweltfreundlichen Strom. Sie haben neue Anlagen wie das Saarbrücker Heizkraftwerk Süd und sind an Solarkraftwerken in Kenn und Ahorn beteiligt.Im Windpark Freisen entstehen in einem ersten Schritt derzeit zwei der sechs neuen Anlagen, Windräder mit 105 beziehungsweise 125 Metern Nabenhöhe. Im Sommer folgen dann vier weitere neue Windräder.

Der Vorstandsvorsitzende der Saarbrücker Stadtwerke, Peter Flohr, unterstreicht den Beitrag des Windparks zur Energiewende: "Während bei der Inbetriebnahme 1994 gerade mal 100 Haushalte mit dem erzeugten Strom versorgt werden konnten, sind es im Sommer 2012 gut 18 500 Haushalte. Das ist eine enorme Leistungssteigerung und ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende." red