1. Saarland

Von Endspielen und Clubs, die "personell auf der Felge" laufen

Von Endspielen und Clubs, die "personell auf der Felge" laufen

Kreis St. Wendel. Mit einem Punkt Rückstand bei einer absolvierten Partie mehr liegt der VfL Primstal in der Fußball-Verbandsliga vor dem Spiel heute um 19 Uhr beim SV Thalexweiler hinter dem SC Gresaubach auf Rang drei. "Für uns ist jedes Wochenende ein Endspiel", sagt VfL-Trainer Jochen Ernst. Beim heimstarken Tabellensiebten stehe seine Mannschaft heute auf dem Prüfstand

Kreis St. Wendel. Mit einem Punkt Rückstand bei einer absolvierten Partie mehr liegt der VfL Primstal in der Fußball-Verbandsliga vor dem Spiel heute um 19 Uhr beim SV Thalexweiler hinter dem SC Gresaubach auf Rang drei. "Für uns ist jedes Wochenende ein Endspiel", sagt VfL-Trainer Jochen Ernst. Beim heimstarken Tabellensiebten stehe seine Mannschaft heute auf dem Prüfstand. "Zunächst müssen wir hinten kompakt stehen, und aus der Grundordnung heraus in unser Spiel reinfinden", sagt er. Das Hinspiel war torreich. Es endete 4:4. "Thalexweiler ist eine taktisch gut geschulte Truppe", erklärt Ernst, dem weiterhin verletzungsbedingt Fabian Weis und Andreas Finkler fehlen.Seit vier Spielen ist der Tabellen-13. VfB Theley ohne Punktgewinn. In einem Nachholspiel am Mittwochabend gegen die DJK Ballweiler-Wecklingen gab es eine 2:6 (1:2)-Klatsche. "Die Niederlage ist verdient, da wir aus unseren Möglichkeiten kein Kapital schlagen konnten", fasst Trainer Jörg Alt zusammen. Armend Zogaj verkürzte zwischenzeitlich zum 1:2, Stefan Groß traf zum 2:6-Endstand. "Wir laufen personell auf der Felge", sagt Alt, der den "Oldie" Timo Atz einwechselte. Für das Spiel an diesem Sonntag um 15 Uhr beim SV Bliesmengen-Bolchen stehen dem Theleyer Trainer aber die zuletzt fehlenden Dominik Merz und Matthias Schneider wieder zur Verfügung.

"Das Nervenkostüm der Spieler ist angeschlagen. Die Mechanismen greifen innerhalb der Mannschaft noch nicht", stellt er fest: "Rundum haben wir Baustellen, und deshalb brauchen wir Zeit und Geduld, um sie zu beheben." Seine Mission umschreibt Alt insbesondere deshalb als Herkules-Aufgabe, weil die Erfolgserlebnisse ausgeblieben sind. Er fordert: "Beim Vorletzten erwarte ich eine Reaktion von der Mannschaft, meine arrivierten Spieler müssen vorangehen."

Gegen Top-Mannschaften der Liga ging der Tabellenachte FC Freisen in Heimspielen leer aus. Im Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten SC Gresaubach soll sich dies am Sonntag um 15 Uhr ändern. "Wir wollen Gresaubach ein Bein stellen, und dadurch Primstal im Aufstiegsrennen helfen", sagt Co-Trainer Horst Germann. Er bereitete die Mannschaft in den Trainingseinheiten in dieser Woche anstelle von Trainer Werner Mörsdorf, der verhindert war, auf die Partie vor. "Im Abwehrbereich ist der Tabellenzweite verwundbar, vorne haben sie ihre Stärken", erklärt Germann, der alle Spieler an Bord hat. Im Hinspiel erreichte Freisen ein 1:1. Foto: sven hartung

"Für uns ist jedes Wochenende ein Endspiel."

Jochen Ernst, Trainer des

VfL Primstal