1. Saarland

Volksmusik-Star auf religiöser Linie

Volksmusik-Star auf religiöser Linie

St. Wendel. Religiöse Lieder, interpretiert von einer bekannten Größe der Volksmusik. Das durfte erleben, wer seinen Weg nach Alsfassen in die Pfarrkirche St. Anna fand. Oswald Sattler, bekannt aus Sendungen wie "Schlagerparade der Volksmusik" oder auch der "Volkstümlichen Hitparade" gab dort gemeinsam mit dem Kastelruther Männerquartett ein sakrales Konzert

St. Wendel. Religiöse Lieder, interpretiert von einer bekannten Größe der Volksmusik. Das durfte erleben, wer seinen Weg nach Alsfassen in die Pfarrkirche St. Anna fand. Oswald Sattler, bekannt aus Sendungen wie "Schlagerparade der Volksmusik" oder auch der "Volkstümlichen Hitparade" gab dort gemeinsam mit dem Kastelruther Männerquartett ein sakrales Konzert. Dabei präsentierte Sattler selbst vor allem Lieder aus seinem neuen Album "Credo", während das Männerquartett Stücke aus seiner neuen Produktion "Ein Dankeschön für jeden Tag" zum Besten gab und sich trotz seiner Bekanntheit in Volksmusikkreisen im Vorfeld ganz bescheiden freute, einfach "a bissle mitmischen zu können".Den Anfang machte dann auch das Kastelruther Männerquartett. Die vier Sänger eröffneten das Konzert zunächst rein instrumental. Dann folgte gemeinsam mit Sattler das Duett "Zu jedem Tag gehört ein Dankeschön", bevor man dann in den rein stimmlichen Vortrag überging. Hierbei bekam das Publikum Stücke wie "Herr deine Güte", "Frieden" oder auch "Ave Maria" zu hören.

Diese religiöse Linie behielt Oswald Sattler natürlich bei. Er sang bekanntere Kirchenlieder, wie zum Beispiel den Titel "Wie groß du bist", der sogar von einem Teil des Publikums leise mitgesungen wurde, aber auch nicht ganz so bekannte Stücke. Dazu gehörten unter anderem "Herr du bist da" oder "Die Uhr". Zwischen jedem Lied gab Sattler außerdem einen kleinen Sinnspruch zum Besten oder erklärte den Hintergrund seiner ausgewählten Texte. So erläuterte er, dass es in dem Stück "Ave Maria" der Kinder um die Geburt gehe, dem "größten Wunder, das wir erleben dürfen" oder veranschaulichte das Lied "Maria hat geholfen" näher, indem er von Wegkreuzen erzählte, auf denen solche Sätze eingraviert sind.

Auf diese Weise entstand ein recht rundes Konzert, dessen positiver Eindruck lediglich dadurch geschmälert wurde, dass Sattler als musikalische Begleitung zu seinen Gesangsvorträgen, ein Halbplayback zu Verfügung hatte, dessen Klänge aus den Lautsprechern der Pfarrkirche schallten. Ein kleines Orchester oder zumindest einige wenige echte Instrumente hätten zur Gesamtstimmung des sakralen Konzertes bestimmt einen noch schöneren Beitrag leisten können.