„Völklingen ist nicht Wörth“

„Völklingen ist nicht Wörth“

An diesem Sonntag starten die Handballfreunde Illtal in die Rückrunde der RPS-Oberligasaison. Das erste Spiel im neuen Jahr ist gleich das Saarderby bei der HSG Völklingen.

Anwurf in der Hermann-Neuberger Sporthalle ist um 17 Uhr. In der Tabelle trennen die beiden Saar-Rivalen derweil elf Plätze. Die HFI starten komfortabel von Platz vier aus ins neue Jahr (18:10 Punkte), die HSG musste mit 6:24 Punkten im Keller überwintern.

Doch die Völklinger haben sich über die Jahreswende verstärkt. Mit Claude Dolic wechselte ein Routinier vom französischen Drittligisten AS Folschviller nach Völklingen. "Wir haben sehr gute Spieler. Uns fehlt es nur an Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass ich meine Erfahrung einbringen kann", sagt der 32-Jährige, der von 2002 bis 2005 beim TBS Saarbrücken spielte.

HFI-Trainer Steffen Ecker vergleicht die HSG mit Schlusslicht TV Wörth und meint: "Völklingen ist nicht Wörth. Gegen Völklingen gewinnt man nicht im Vorbeigehen. Das wird ein schweres Auswärtsspiel, denn die HSG ist in jedem Spiel zum Siegen verdammt. Die werden uns also alles abverlangen." Für den sicheren Klassenverbleib braucht es wohl am Ende rund 30 Punkte. Nach dieser Prognose bräuchte Völklingen also 24 Punkte aus der Rückrunde. Das ist mehr, als der Zweite Zweibrücken in der Hinrunde sammelte (21). Ecker kann auf alle Spieler zurückgreifen. Er verspricht: "Die hohe Intensität aus dem Training werden wir in die Spiele tragen können."

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