1. Saarland

Viktoria Baski verlässt Marpingen der Liebe wegen

Viktoria Baski verlässt Marpingen der Liebe wegen

Marpingen. Paukenschlag zum Saisonende bei den Handballerinnen der DJK Marpingen: Viktoria Baski verlässt überraschend den Oberligisten und kehrt in ihre ungarische Heimat zurück. Vor der Partie an diesem Samstag um 20 Uhr gegen die SG Ottersheim wird die 27-Jährige verabschiedet

Marpingen. Paukenschlag zum Saisonende bei den Handballerinnen der DJK Marpingen: Viktoria Baski verlässt überraschend den Oberligisten und kehrt in ihre ungarische Heimat zurück. Vor der Partie an diesem Samstag um 20 Uhr gegen die SG Ottersheim wird die 27-Jährige verabschiedet. In der Mannschaftssitzung im Februar hatte die Linkshänderin noch ihre mündliche Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben. Kürzlich folgte jedoch ihr Rückzieher. "Ihr Entschluss nach Ungarn zurückzukehren, kam für uns überraschend", sagt Manfred Wegmann, der Trainer der DJK. Gemeinsam mit ihrem Freund zieht sie nach Budapest. Was der Trainer zutiefst bedauert. "In vielerlei Hinsicht ist das für die Mannschaft ein riesiger Verlust", betont Wegmann. Baski war zur Zweitliga-Saison 2007/2008 vom ungarischen Verein Simontornya KC gekommen. Kurios. Sie kam genau so, wie sie geht: mit einer Knieverletzung. Die seit sechs Wochen zum Zuschauen verurteilte Spielerin führt dennoch mit 168 Treffer die interne Torschützenliste der Moskitos an. "Vicky ist ganz schwer für uns zu ersetzen, denn Linkshänderinnen für die Position im rechten Rückraum sind rar", weiß Wegmann. Zumal auch Lisa Hanslik nicht kommt. Die Linkshänderin vom Oberliga-Absteiger HSV Merzig-Hilbringen sagte Wegmann nach ein paar Probetrainingseinheiten ab. "Der Aufwand für die Fahrten von Merzig nach Marpingen war ihr zu groß", so Wegmann. Richtig gut verabschieden will sich seine Mannschaft im heutigen Heimspiel vom Publikum. Durch eine Ausbeute von bislang 20:4 Punkten in der Rückrunde steht die DJK in der Tabelle auf Rang drei. "Wir wollen den dritten Platz verteidigen und müssen dafür gewinnen. Der dritte Rang ist dann zum Saisonschluss schon versöhnlich", sagt Wegmann. frfFoto: Horst Klos