Vier Tage lang grenzenlos feiern

Karlsbrunn. 24 Seiten umfasst das druckfrische Programmheft, das der Eurodistrict SaarMoselle im Forstgarten des Jagdschlosses Karlsbrunn präsentiert hat. Wie bereits gemeldet, warten 44 Einzelveranstaltungen vom 2. bis zum 5. Juni auf die Besucher des elften Warndt-Weekends

 Warndt-Weekend-Akteure posieren im Forstgarten Karlsbrunn fürs Gruppenbild. Foto: Jenal

Warndt-Weekend-Akteure posieren im Forstgarten Karlsbrunn fürs Gruppenbild. Foto: Jenal

Karlsbrunn. 24 Seiten umfasst das druckfrische Programmheft, das der Eurodistrict SaarMoselle im Forstgarten des Jagdschlosses Karlsbrunn präsentiert hat. Wie bereits gemeldet, warten 44 Einzelveranstaltungen vom 2. bis zum 5. Juni auf die Besucher des elften Warndt-Weekends.Hubertus Lehnhausen, Leiter des Saarforst-Geschäftsbereichs Immobilien, begrüßte die deutschen und französischen Warndt-Akteure. Auch Fleurie, der Rauhaardackel des Hausherrn, freute sich über die vielen Besucher. Bevor Eurodistrict-Vizepräsident Gilbert Schuh, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und Großrosselns Bürgermeister Jörg Dreistadt die Höhepunkte vorstellten, posierte die gut gelaunte Truppe fürs Gruppenfoto. Die Berg- und Hüttenleute Dorf im Warndt trugen traditionelle Tracht, die "Kinder der Kohle" erschienen in Kostümen. Und die Maltiz-Waldpädagogen hatten gleich zwei Esel im Schlepptau. Insgesamt beteiligen sich mehr als 40 Vereine und Kommunen an dem grenzenlosen Spektakel.

Bunt wie das Gruppenfoto ist auch das Programm. Am ersten verlängerten Juni-Wochenende wird an vier Tagen gefeiert. Dabei dürfen sich die Gäste auf einige Premieren freuen. Am Samstag, ab 17 Uhr, wird der Großrosseler Bahnhof gerockt. Unter anderem heizen die Bands An Assfull of Love und Tarpauline ein. Etwas ruhiger geht es einen Tag später bei der grenzüberschreitenden Bustour zu. Die Fahrt beginnt mit dem Besuch der Spicherer Höhen und endet mit einer Führung auf dem Bienenlehrpfad Geislautern. Der Militärfriedhof St. Avold, das malerische Hombourg-Haut und die Kunstausstellung "Colors of Velsen" sind weitere Etappen. Die Region kann auch zu Fuß, per Draisine, auf dem Pferd oder mit dem Rad erkundet werden. Am Donnerstag dreht sich im Waldcamp bei Lauterbach alles um den Draht-Esel: Ein Fahrrad-Workshop, eine Fahrrad-Börse, Schnupperfahrten mit dem Elektro-Bike und eine Familienradtour stehen auf dem Programm.

Auch in diesem Jahr setzen die Organisatoren auf bewährte Attraktionen: Die Besucher wandern auf dem Jakobsweg oder entlang der Maginot-Linie, besichtigen das Musée du Carreau Wendel oder schauen im Glas- und Heimatmuseum in Ludweiler vorbei. Gäste, die den Warndt mehrere Tage erkunden möchten, können in sechs deutschen und französischen Naturfreundehäusern schlafen. Die Übernachtung mit Frühstück kostet 18 Euro, Kinder bis 14 Jahre zahlen zwölf Euro. "Ihnen allen viel Erfolg!", wünschte Regionalverbandsdirektor Gillo am Ende der Vorstellung.

Nachdem das Warndt-Weekend im vorigen Jahr an zwei Wochenenden über die Bühne ging, kehren die Veranstalter nun wieder zur kompakten Form zurück. Der offizielle Startschuss fällt bereits am Mittwoch, 1. Juni, um 20 Uhr im Schloss von Hausen in Hombourg-Haut.

Das Programmheft wurde als Beilage der Tageszeitung an die deutschen und französischen Haushalte der Region verteilt.

 Warndt-Weekend-Akteure posieren im Forstgarten Karlsbrunn fürs Gruppenbild. Foto: Jenal

Warndt-Weekend-Akteure posieren im Forstgarten Karlsbrunn fürs Gruppenbild. Foto: Jenal

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