Vielfältig, wenig theoretisch, nah an den Bürgern

Vielfältig, wenig theoretisch, nah an den Bürgern

Nohfelden. Aus der Hand des Ersten Beigeordneten der Gemeinde Nohfelden, Edgar Lorig, erhielt Andreas Veit am Freitagabend seine Ernennungsurkunde. Für den 42-Jährigen beginnt am 1. April seine zweite Amtszeit als Bürgermeister

Nohfelden. Aus der Hand des Ersten Beigeordneten der Gemeinde Nohfelden, Edgar Lorig, erhielt Andreas Veit am Freitagabend seine Ernennungsurkunde. Für den 42-Jährigen beginnt am 1. April seine zweite Amtszeit als Bürgermeister. Zu dem feierlichen Empfang in der gut gefüllten Turnhalle der Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle kam auch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie erinnerte sich daran, wie Veit vor acht Jahren mit Mitte 30 das Amt des Bürgermeisters übernommen hat. "Damals habe ich zum ersten Mal erlebt, dass man bei einem Mann gesagt hat: ,Kann der das?'", sagte Kramp-Karrenbauer. "Er konnte es und er kann es." Vieles habe Veit auf den Weg gebracht. In Zukunft würden aber weitere Herausforderungen auf den Bürgermeister warten. Dafür wünschte sie ihm "alles Gute, eine glückliche Hand und Gottes Segen". Andreas Veit hielt eine persönliche Rede voller Eindrücke, die er in den vergangenen Jahren gewonnen hat. Auch nach acht Jahren übernehme er das Amt noch immer gerne. "Die Aufgaben eines Bürgermeisters sind durch drei Dinge geprägt: Sie sind vielfältig, wenig theoretisch und haben unmittelbar mit Menschen zu tun", so Veit.Er habe viele verschiedene Menschen kennengelernt. Besonders bei den Besuchen bei den Jubilaren lerne man viel über die Verwandtschaftsverhältnisse in der Gemeinde. "Ich habe Einblick in Familienstrukturen erhalten und auch in die Backkunst der Hausfrauen. Sie ahnen nicht, wie viele Variationen es allein von Käsekuchen und Frankfurter Kranz gibt", scherzte Veit. Zum Abschluss versprach er den Anwesenden, alles daran zu setzen, dass "die Bürger in der Gemeinde eine gute Zukunft haben." Bei dem Empfang, den der Musikverein Nohfelden musikalisch gestaltete, führte Veit eine Neuerung ein. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Gemeinde zahlten die Gäste ihre Getränke selbst. Der Gewinn, der am Freitag dabei erzielt wurde, geht an den siebenjährigen Collin Maschlanka, der an einem seltenen Gehirntumor erkrankt ist. evy