Viel Freude beim Biosphärencamp

Viel Freude beim Biosphärencamp

Mimbach. Die Veranstalter des diesjährigen Biosphären-Camps in Mimbach waren ein wenig enttäuscht. Lediglich acht Kinder und Jugendliche waren von ihren Eltern zum Camp angemeldet worden. "Wir haben dieses Camp zum ersten Mal vor fünf Jahren durchgeführt

Mimbach. Die Veranstalter des diesjährigen Biosphären-Camps in Mimbach waren ein wenig enttäuscht. Lediglich acht Kinder und Jugendliche waren von ihren Eltern zum Camp angemeldet worden. "Wir haben dieses Camp zum ersten Mal vor fünf Jahren durchgeführt. Damals waren wir eigentlich noch gar nicht Biosphären-Reservat, aber seinerzeit fand das Lager eine große Resonanz", erinnert sich Mimbachs Ortsvorsteher Gerd Weinland. Das damalige Camp war noch unter starker Beteiligung der "Freunde der Biosphäre" unter Mithilfe von Pia Schramm organisiert worden. Zusammen mit der protestantischen Jugend Mimbach, wird das Lager auch vom Ortsrat mit veranstaltet, und man hatte man auch im vergangenen Jahr einen guten Zuspruch. Aber in diesem Jahr? "Viele Eltern haben uns in der Vergangenheit signalisiert, dass es in den Ferien eher ungünstig wäre. Also sind wir in diesem Jahr auf das Wochenende nach den Ferien ausgewichen. Das bot sich auch an, weil wir durch den anschließenden Feiertag auch noch etwas Zeit zum Aufräumen haben", erläutert der Ortsvorsteher. Er mutmaßt, dass es vielleicht auch an dem Eigenanteil der Eltern (20 Euro) gelegen haben könnte.

Campen in einer Schule

Aber davon ließen sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen nicht beeindrucken, sie hatten offensichtlich Spaß an der Sache und fanden das Ganze auch spannend. Am ersten Abend gab es eine schöne Nachtwanderung, dann ging es in die Betten oder besser zu den Schlafstellen. Das Camp fand in der alten Schule statt: "Dort sind die Bedingungen eigentlich ideal, und dann sind - anders als in Zelten - auch viel weniger abhängig vom Wetter", stellte Gerd Weinland heraus.

Die Betreuung der Jugendlichen hatten Hedi Thome und Diakon Hubertus Siepenkötter übernommen.

Und während man beim ersten Biosphären-Camp rund um das Mimbacher Sportheim das Thema "Bach" bearbeitet hatte, standen in diesem Jahr Feld, Flur und Landwirtschaft im Fokus. So wurde am Samstagvormittag dann der Kirchheimer Hof von Richard Schreiner besucht. Am Nachmittag dann war man rund um die alte Schule mit unterschiedlichen Themen beschäftigt. Jan Wollschläger, Dennis Buchholz und Robin Klein waren damit beschäftigt, ein Kreuz für den Jugendgottesdienst am Abend zu zimmern. "Meinst du, es geht so?", fragte Dennis Buchholz den Diakon. "Egal, es muss eben nur die Form eines Kreuzes haben", ließ der Diakon den Jugendlichen die weitgehend die künstlerische Freiheit.

Bienen-Schaukasten

Eine andere Gruppe arbeitete mit Specksteinen und wieder andere interessierten sich für Bienen. Denn der Mimbacher Imker Horst Kreutz hatte seinen Schaukasten mitgebracht und erläuterte den Jugendlichen alles rund um die Bienen. Der Samstagabend klang dann mit einem Familiengottesdienst aus. Insgesamt fanden alle Teilnehmer das Camp gut, vielleicht sind ja im kommenden Jahr zu einem anderen Termin wieder mehr Jugendliche dabei.

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