Verzögerte Entscheidung

Verzögerte Entscheidung

Dilsburg. Mit einer Woche Verzögerung geht es für die Keglerinnen des KSC Dilsburg an diesem Samstag (14 Uhr, Landsweiler Hof, Lebach) in der Ersten Bundesliga um die Qualifikation zur Meisterrunde. Sollte die Mannschaft gegen den SKC Trier-Riol gewinnen, wäre dem aktuellen Tabellenführer die Playoff-Teilnahme nicht mehr zu nehmen

Dilsburg. Mit einer Woche Verzögerung geht es für die Keglerinnen des KSC Dilsburg an diesem Samstag (14 Uhr, Landsweiler Hof, Lebach) in der Ersten Bundesliga um die Qualifikation zur Meisterrunde. Sollte die Mannschaft gegen den SKC Trier-Riol gewinnen, wäre dem aktuellen Tabellenführer die Playoff-Teilnahme nicht mehr zu nehmen.

Da das Spiel, das eigentlich am vergangenen Samstag stattfinden sollte, wegen der Weltmeisterschaft in Brasilien kurzfristig verschoben worden war, galt es für Dilsburg die Spannung zu halten - trotz Ausfall. "Wir sind natürlich gespannt, das alles klar machen zu können", erklärt Spielerin und Damen-Sportwartin Birgit Stauner-Bayer, die vergangene Woche noch von einem regulären Spielplan ausgegangen war. Die Pause hat der Mannschaft laut Stauner-Bayer aber nicht geschadet: "Das ändert nichts, auch wenn es etwas überraschend kam. Wir wollen selbstverständlich gewinnen und sind immer noch optimistisch, dass es auch klappt."

Schon ein 2:1-Sieg würde für die überraschende Endrunden-Teilnahme des KSC reichen. Angesichts des eigentlichen Saisonziels, dem Klassenerhalt, ist schon die Tabellenführung überraschend. Die Teilnahme an der Endrunde - und das mit einer guten Ausgangslage - überträfe selbst die kühnsten Hoffnungen. Zumal es jetzt für die deutlich favorisiertere Mannschaft von den KF Oberthal bei der Play-off-Teilnahme knapp werden könnte.

Für Stauner-Bayer selbst, die immer noch an den Folgen eines Sehnen-Abrisses im Finger laboriert, kommt das Spiel gegen Riol dennoch zu früh: "Ich will da kein Risiko gehen, der Faden ist erst frisch gezogen. Die Sehne soll ja nicht schon wieder reißen." Immerhin gab es vom behandelnden Arzt grünes Licht für einen möglichen Einsatz in der Meister-Runde - oder eben der Abstiegsrunde. Aber daran will im Moment niemand denken.

Mehr von Saarbrücker Zeitung