Verbraucherzentrale informiert über E-Nummern in Lebensmitteln

Verbraucherzentrale informiert über E-Nummern in Lebensmitteln

Merzig

Merzig. Welche Aromen sind künstlich, welche aus Früchten? Sind im Erdbeerjoghurt wirklich Früchte enthalten, wie dies auf der Verpackung oft mit ansprechenden Bildern beworben wird? Welcher Lebensmittel-Farbstoff kann bei Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten führen? Wo könnte die umstrittene Nanotechnologie schon Einzug gehalten haben? Welche E-Nummern werden mit Hilfe der Gentechnik hergestellt? Antworten auf diese Fragen erhalten Verbraucher in der aktualisierten Ausgabe des Ratgebers der Verbraucherzentrale "Was bedeuten die E-Nummern?".Praktisch ist eine Kurzfassung der Liste im Scheckkartenformat, die man mit in den Supermarkt nehmen kann. Die Zutatenliste ist eine wichtige Einkaufshilfe für alle, die wissen möchten, was sie essen oder bei verschiedenen Lebensmitteln alles "mitessen" müssen. Darin werden alle 320 in der EU zugelassenen E-Nummern entschlüsselt und bewertet. Kein noch so komplizierter Name, keine nichtssagende Nummer auf der Zutatenliste bleibt unerkannt. Bei mehr als 100 Zusatzstoffen raten die Verbraucherschützer vom häufigen Verzehr ab. Wichtige Hinweise für Allergiker oder Asthmatiker fehlen genauso wenig wie solche für Vegetarier und Muslime, die mit der Liste Zusatzstoffe tierischer Herkunft aufgespürt werden können. red

Den Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern?" gibt es für 4,90 Euro bei der Verbraucherzentrale, Beratungsstelle Merzig, Bahnhofstraße1. Öffnungszeiten: montags 13 bis 18 Uhr, mittwochs neun bis 13 Uhr, donnerstags 8.30 bis zwölf Uhr.

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