1. Saarland

Uschi Schäfer, Marion Melchior, Jessica Neumann bei "Allererste Sahne"

Ausstrahlung am Montag auf Vox : Drei Saarländerinnen bei neuer TV-Back-Show „Allererste Sahne“

Die Saarländer sind zurzeit stark in Fernsehshows präsent. Nachdem Kevin Jenewein den dritten Platz bei „DSDS“ belegt hat, sind jetzt in der neuen Vox-Sendung „Allererste Sahne“ gleich drei Frauen aus der Region dabei.

Ab Montag backen Ursula „Uschi“ Schäfer, 64, aus Quierschied und Marion „Mayo“ Melchior, 49, aus Bübingen um ein Preisgeld in Höhe von jeweils 2 500 Euro: Ab dem 3. Mai geht auch Jessica Neumann, 27, aus Saarbrücken ins Rennen.

Melchior ist selbstständige Raumgestalterin und gibt Online-Backworkshops. „Meine Oma hat mir gezeigt, wie es geht“, sagt sie. Zunächst habe sie die typischen Kuchen wie Donauwelle und Schwarzwälder Kirschtorte gebacken. Zur Taufe ihrer Tochter wagte sie sich dann erstmals an eine ausgefallene Motivtorte. Seitdem wurden ihre Kreationen immer ausgefallener. Sogar den Peterdorf schuf sie als süße Köstlichkeit: „Dafür habe ich zwölf Stunden gebraucht“, verrät die 49-Jährige.

 Uschi Schäfer erinnert sich noch gut daran, wie früher ihre Oma jedes Wochenende einen Hefekuchen gebacken hat. Und ihre Mama hatte sich auf Torten spezialisiert. So sei sie früh mit dieser Leidenschaft in Berührung gekommen. „Ich koche aber auch gerne“, ergänzt sie. Und so arbeitet sie nicht nur nebenberuflich in einem Illinger Restaurant, sondern hat auch schon an anderen TV-Koch-Shows wie der „Küchenschlacht“ im ZDF teilgenommen.

 Bäckerin Ursula „Uschi“ Schäfer und Experte Matthias Ludwigs.
Bäckerin Ursula „Uschi“ Schäfer und Experte Matthias Ludwigs. Foto: Stefan Gregorowius/TVNow

Die dritte Kandidatin Jessica Neumann arbeitet hauptberuflich bei einem Telekommunikations-Unternehmen in St. Ingbert. „Das Backen hat schon immer eine Rolle in meinen leben gespielt“, sagt sie. Vor etwa fünf Jahren sei es dann zu einer richtigen Leidenschaft geworden und seit zwei Jahren hat sie einen eigenen „Foodblog“ im Netz. Als sie dafür gerade an einem Beitrag gesessen hat, habe ihr Freund sie darauf aufmerksam gemacht, dass für die neue TV-Show Kandidaten gesucht werden. Zunächst habe sie dies nur etwas „halbherzig“ wahrgenommen, doch ihr Lebensgefährte blieb hartnäckig und schließlich hat sich die Saarbrückerin beworben.

Kandidatin Melchior bezeichnet die neue Sendung, die im März in Köln aufgezeichnet wurde als  „eine Mischung aus den bekannten Kochshows ‚Perfekten Dinner‘ und ‚Kitchen Impossible“.

Jeweils fünf Hobbybäcker treten fünf Tage lang gegeneinander an. Täglich stellt ein Kandidat sein persönliches „Meisterwerk“ vor, dass die anderen dann ohne Rezept nachbacken müssen – eine große Herausforderung – da sind sich alle drei Saarländerinnen einig. Dies sei sehr schwierig, zumal man nur fünf Minuten Zeit habe, den Kuchen zu probieren und alle Zutaten herauszuschmecken, erklärt Melchior. „Und danach muss man in einer Minute alle benötigten Zutaten aus einem Regal raussuchen.“ Dabei könnte es passieren, dass man sich total verzettelt, erklärt Neumann.

 Jessica Neumann ist die dritte Saar-Kandidatin bei der Sendung "Allererste Sahne". Die Saarbrückerin betreibt auch einen eigenen „Foodblog“.
Jessica Neumann ist die dritte Saar-Kandidatin bei der Sendung "Allererste Sahne". Die Saarbrückerin betreibt auch einen eigenen „Foodblog“. Foto: Gregorowius/TVNow

Mit welcher süßen Herausforderung sie ins Rennen gehen, dürfen die Kandidatinnen vor der Ausstrahlung nicht sagen. Aber Melchior, die durch ihre blauen Haare und Tattoos äußerlich auffällt, verrät, dass jeder von ihr eine Torte in Regenbogenfarben mit einem Einhorn drauf erwartet habe: „Ich habe sie in dem Glauben gelassen“, sagt sie schmunzelnd. Schäfer hat sich dagegen für eine Motivtorte entschieden. Und Neumann, die sich selbst als „Chaotin in der Küche“ beschreibt, aber von den anderen als „Perfektionistin“ bezeichnet wurde, ergänzt: „Genau so ist mein Backwerk geworden.“

Fast zehn Stunden wurde täglich gedreht. Hinzu kamen regelmäßige Coronatests. Das sei sehr anstrengend gewesen, sagen die drei übereinstimmend. Doch für Melchior war es auch „eine mega-coole Erfahrung“, die ihr viel Spaß gemacht habe.